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Kein Schwimmbetrieb möglich ist nach einem Rohrbruch im Ozonhallenbad in Riemerling.

Mindestens bis Januar

Schwimmbad nach Rohrbruch geschlossen

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Zu einem ungünstigeren Zeitpunkt hätte es wohl kaum passieren können: Just vor den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer, die gestern in Berlin begonnen haben, saßen die Athleten des TSV Hohenbrunn-Riemerling auf dem Trockenen.

Riemerling– Nach einem Rohrbruch ist das Riemerlinger Ozonhallenbad, wo die Schwimmer normalerweise täglich trainieren, seit Montag geschlossen. Kurzfristig wichen die Schwimmer ins Phönixbad in Ottobrunn aus oder absolvierten Krafttraining, um sich auf den nationalen Wettkampf vorzubereiten. Mittelfristig muss die Schwimmabteilung des Sportvereins umdisponieren: Bis voraussichtlich Mitte Januar bleibt das Ozonhallenbad geschlossen.

„Eine Leitung ist gebrochen. Sowas passiert leider, denn das Bad ist über seine besten Jahre längst hinaus“, sagt Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) auf Nachfrage des Münchner Merkur. Schon 2013 stand eine Schließung des Schwimmbads zur Debatte, bis 2018 wurde eine Überbrückungsphase beschlossen. Die müsste nun nochmals bis Mitte 2021 verlängert werden – dann soll der ab 2019 terminierte Bau eines neuen Schwimmbads abgeschlossen sein.

Ob das Ozonhallenbad weitere drei Jahre durchhält? „Wir hoffen es“, sagt Straßmair, „aber die vergangenen fünf Jahren waren schon schwierig, es gab immer wieder Störungen.“ Jetzt finde eine „statische und technische Prüfung“ statt, erläutert der Bürgermeister, mit Ergebnissen des Gutachters rechnet er Anfang Januar. Aktuell ist das Wasser im Ozonhallenbad abgelassen, im Idealfall soll der Schwimmbetrieb ab Ende Januar wieder möglich sein. Sofern das Problem bis dahin lokalisiert und behoben ist. Rathaus-Geschäftsleiter Thomas Wien sagt: „Momentan stochern wir absolut im Nebel.“ 

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