Bauausschuss

Hohenbrunn will kein Betonmischwerk

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Hohenbrunn - „Nein, das wollen wir nicht“: So klar lautete die Antwort des Hohenbrunner Bau- und Umweltausschusses auf die Bauvoranfrage eines Unternehmens, in der Georg-Knorr-Straße ein Betonmischwerk zu errichten.

Ein solches Werk passe nicht ins Hohenbrunner Industriegebiet, war die einhellige Meinung des Gremiums. Zwar sei die Ansiedlung grundsätzlich zulässig, merkte Bauamtsmitarbeiter Martin Strobl an, aber nicht nur ihm bereitete die zu erwartende Verkehrsbelastung große Sorge. Denn mit knapp 9000 Fahrzeugen müssten man täglich rechnen, die Material an- und abliefern. Fast alles Schwerlastverkehr. Das Werk wäre auch in den Nachtstunden in Betrieb. Lautstärke und Staubentwicklung waren weitere Punkte, die das Gremium beanstandete. Anton Fritzmaier (CSU) erinnerte das Kollegium daran, dass vor einem guten Jahrzehnt schon mal als Interimslösung im dortigen In dustriegebiet ein Betonwerk war. Und schon damals gab es viele negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung wegen der Immissions- und Verkehrsbelastung. Aus diesen Erfahrungen sollten auch die Lehren gezogen werden. Das wurde vom Bauausschuss auch so gesehen. Aus diesem Grund fiel das Votum gegen die Bauvoranfrage klar aus.

wjr

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