Glasfaserkabel sorgen für schnellen Zugang ins Netz. Die Schulen müssen sich aber noch gedulden. symbolFoto: dpa
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Glasfaserkabel sorgen für schnellen Zugang ins Netz. Die Schulen müssen sich aber noch gedulden. (Symbolfoto)

Zu wenig Interessenten: Glasfaser-Ausbau stockt

  • Wolfgang Rotzsche
    vonWolfgang Rotzsche
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Der Glasfaser-Ausbau in Hohenbrunn kommt nicht so voran, wie es sich die Verantwortlichen vorstellen. Zu wenige zeigen offenbar Interesse.

Hohenbrunn – Beim Glasfaser-Ausbau in Hohenbrunn hakt’s. Noch ist das Ziel der anvisierten Vertragsabschlüsse im Gemeindegebiet nicht erreicht. Darüber informierte Bernard Peterander, Projektmanager Sales bei der Deutschen Glasfaser GmbH, den Gemeinderat.

Bisher habe man mit 31 Prozent der Haushalte im Einzugsgebiet einen Vertrag abgeschlossen. „Wir brauchen aber annähernd 40 Prozent“, betonte Peterander. Eigentlich sei die sogenannte Nachfragebündelung abgeschlossen. „Wir gehen jetzt in die Prüfphase.“ Die „Deutsche Glasfaser wertet nun aus, ob eventuell Gebiete ausgeschlossen werden, um doch noch tätig werden zu können. Außerdem bestünde noch die Möglichkeit, Verträge abzuschließen.

Der Glasfaserausbau soll privatwirtschaftlich erfolgen. Das hat laut Deutscher Glasfaser mehrere Vorteile: Der Ausbau würde sowohl die Gemeinde als auch Kunden keinen Cent kosten. Das heißt auch: Es fließen keine Steuergelder in den Ausbau, das Abwarten langwieriger Förderverfahren entfällt so auch. Einzige Voraussetzung für den Ausbau ist jedoch, dass mindestens 40 Prozent der Haushalte im Ausbaugebiet einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen. Und daran hakt es nunmehr. Deshalb warb Peterander nochmals im Gemeinderat, eigene Kontakte zu nützen, um diese „einmalige Chance“ nicht zu verpassen.

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