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Die Gemeinde will den Familien helfen. (Symbolbild)
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Die Gemeinde will den Familien helfen. (Symbolbild)

Kostenübernahme

„Kleines Trostpflaster“ für Hohenbrunner Eltern

  • Laura Forster
    vonLaura Forster
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Die Gemeinde Hohenbrunn übernimmt 50 Prozent der Kita-Gebühren, wenn das Kind maximal die Hälfte der Tage betreut wurde.

Hohenbrunn – Die Gemeinde Hohenbrunn will die Eltern der Kindergarten- und Krippenkinder nach der Coronakrise finanziell unterstützen, das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

„Ab dem 1. Juli dürfen alle Kinder wieder regelmäßig in die Kitas kommen“, sagte Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU). Der Freistaat übernehme die Kosten für Kinder, die nicht in einer Notbetreuungsgruppe waren, für die Monate April, Mai und Juni zu einem Pauschalpreis. „Sofern die Gemeinde den restlichen Betrag übernimmt“, sagte Straßmair. Von Seiten der Staatsregierung werden 50 Euro pro Monat für Kindergartenkinder erstattet, 300 Euro pro Monat für Krippenkinder und 100 Euro pro Monat für Kinder, die den Schulhort besuchen. Das Problem: „Wenn ein Kind nur einen Tag im Kindergarten war, fällt der Staatszuschuss weg“, berichtete der Bürgermeister. Deshalb hat sich die Gemeinde eine Lösung überlegt, den betroffenen Familien trotzdem zu helfen.

Im März übernimmt Gemeinde die Hälfte der Gebühren

Für den Monat März erstattet die Kommune den Eltern die Hälfte der Besuchergebühren. In den Monaten April, Mai und Juni hat sich der Gemeinderat darauf geeinigt, dass die Kommune fünfzig Prozent der Kosten übernimmt, wenn das Kind die Hälfte oder weniger der möglichen Tage die Kita, Krippe oder den Hort besucht hat. Die Nachbargemeinde Grasbrunn übernimmt beispielsweise keinerlei Gebühren. „Das wäre unser Vorschlag an die Eltern“, erklärte Bürgermeister Straßmair. Auch Pauline Miller (Bürgerforum/ÜWG-FW) liegt das Vorhaben der Gemeinde am Herzen. „Es ist wichtig, dass die Kommune ein solches Unterstützungssignal sendet“, sagte sie.

Zu bedenken sei jedoch, dass „keine Erstattung erfolgt, wenn das Kind nicht in die Einrichtung geht, obwohl es keinen Risikopatienten in der Familie gibt“, ergänzte Stefan Straßmair. Das bedeutet, dass die Gemeinde die Gebühren bei freiwilligem Verzicht – trotz aufgehobenen Besuchsverbots – nicht übernimmt.

Die Verwaltung rechnet mit 60 000 Euro Mehrkosten für die Kostenübernahme. Das ist es den Gemeinderatsmitgliedern aber wert. „Es ist eine schwierige Zeit für Familien, das hier ist ein kleines Trostpflaster“, sagte Regina Wenzel (SPD).

Alle Informationen aus dem Landkreis München finden Sie hier.

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