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Der Brand in Keferloh (Grasbrunn) im Landkreis München

Geht die Serie weiter?

Feuerteufel schlägt zwei Mal am Ostermontag zu: Polizei wendet sich an Bürger

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Erneut hat es im Münchner Südosten gebrannt. Die Anwohner sind verunsichert, die Polizei und Feuerwehren in Alarmbereitschaft. Jetzt wendet sich die Polizei an die Bürger.

Hohenbrunn - In München treibt ein Feuerteufel sein Unwesen. Schon 20 Waldbrände innerhalb eines Jahres sollen auf das Konto des unbekannten Täters gehen. Die Brandherde liegen immer im Südosten der Stadt, manchmal noch im Stadtgebiet, manchmal im Landkreis München. Mehrere tausend Quadratmeter Wald wurden bereits zerstört. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Am Osterwochenende hat es nämlich schon wieder gebrannt: Einmal am Karfreitag in Hohenbrunn und Keferloh und am Ostermontag gleich zweimal im Perlacher Forst. Gegen 15.30 Uhr gab es einen Schwelbrand auf einer relativ kleinen Fläche von 20 mal 20 Metern. Da der Boden aber noch nass war, konnte das Feuer nicht übergreifen und starb. Um 18.30 Uhr schrillten bei der Feuerwehr wieder die Alarmglocken: Passanten meldeten einen weiteren Brand von etwa 50 mal 50 Meter auf einer Waldlichtung Höhe Tegernseer Landstraße 201 in Taufkirchen.

Ein Aushang in Keferloh (Grasbrunn)

Die Polizei tappt noch im Dunkeln, wer für die Brände verantwortlich sein könnte und baut nun auf die Hilfe der Bevölkerung: „Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Waldbränden vom Osterwochenende geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.“

Auch eine Belohnung ist mittlerweile für die Ergreifung des Täters ausgeschrieben: Eine Privatperson bietet 4000 Euro und die Polizei legt noch 1000 Euro drauf, für denjenigen, der der Polizei den entscheidenden Hinweis auf den Täter gibt. 

Bilder: Zwei Großbrände im Landkreis: War es wieder der Feuerteufel?

Lesen Sie auch: Großeinsatz: Feuerteufel vernichtet Mischwald bei Grasbrunn/Keferloh

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