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Zufriedene Gesichter bei den Projektbeteiligten (v.l.) Stefan Straßmair, Edwin Klostermeier, Richtspruch-Sprecher Rudolf Loy, Rektorin Ute Landthaler, Günter Heyland und Thomas Loderer.  

Millionen-Projekt im Zeitplan

Neue Mittelschule feiert Richtfest

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Voll im Zeitplan: Bis Weihnachten winterfest, bis Juli 2018 fertig und ab Herbst voller Schüler. Ein ehrgeiziges Programm für die neue Mittelschule in Hohenbrunn.

Riemerling – Stück für Stück kommt der Schulzweckverband der Fertigstellung der Carl-Steinmeier-Mittelschule näher. Nunmehr konnte Richtfest gefeiert werden. Ziel bleibt es, dass der Unterricht im September 2018 im neuen Schulgebäude startet.

Betont kurz fiel der Festakt aus, denn ein Richtfest gilt ja vor allem den Handwerkern, die sich ihre Brotzeit verdient und schmecken haben lassen. Und auch den Anwohnern zollten die Beteiligten Respekt. Hohenbrunns Bürgermeister und Schulzweckverbands-Chef Stefan Straßmair (CSU) betonte: Die Baustelle habe ihnen viel abverlangt und Beeinträchtigungen gebracht. „Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis, das Sie uns entgegengebracht haben.“ Es gab Gespräche, „wenn’s mal nicht so gepasst“ habe. Kleinere Probleme konnten schnell behoben werden.

Alle Baubeteiligten haben sich den Grundsatz „Sicherheit zuerst“ zu Herzen genommen. Vor allem mit Blick auf die Anwohner, Schul- und Kindergartenkinder war dies von großer Bedeutung. Straßmair zeigte sich sehr froh, „dass bisher nix passiert ist“. Und er hofft, dass dies bis zur Fertigstellung so bleibt. Viele Hände und Köpfe hätten mitgewirkt, damit die neue Schule auf den bisherigen Sportflächen so weit errichtet werden konnte.

Einige Zahlen verdeutlichen die Dimension des Projekts: Um überhaupt anfangen zu können, wurden rund 18 000 Kubikmeter Erdreich und Kies ausgehoben. 5500 Kubikmeter Stahlbeton und rund 610 Tonnen Baustahl stecken im Gebäude. Die Gesamtkosten werden mit rund 20,8 Millionen Euro beziffert.

Den Rohbau hat die Firma Brunner aus München zwischen Februar und November 2017 erstellt. Schon seit zwei Monaten sind die Firmen für den technischen Ausbau tätig. Ziel ist es, noch vor Weihnachten eine dichte Gebäudehülle zu schaffen – und somit die neue Schule winterfest herzurichten. Denn kurz nach den Weihnachtsferien soll schon die Bauheizung erstmals angeworfen werden, um sich dem Innenausbau zu widmen. Komplett fertig soll der Bau im Juli 2018 sein, damit der Umzug während der Sommerferien stattfinden kann.

In die künftige, neue Carl-Steinmeier-Mittelschule gehen Kinder und Jugendliche aus Hohenbrunn, Ottobrunn, Neubiberg und Putzbrunn. Diese Gemeinden gehören dem Schulzweckverband an. 2013 fiel die Entscheidung, die Schule neu zu bauen statt sie zu sanieren (wir berichteten). 2014 gab es in Hohenbrunn einen Bürgerentscheid, bei dem sich eine Mehrheit für den Schulstandort auf den bisherigen Sportflächen fand. Nach dem Umzug ins neue Schulhaus soll das alte abgerissen werden. Auf diesem Areal möchte die Gemeinde eine neue Sporthalle und ein neues Schwimmbad bauen.

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