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So gilt‘s derzeit vor der Schule.

Limit rund um die Uhr

Tempo 30 vor der Schule: Hohenbrunn blitzt ab

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Das Thema Tempo 30 vor der Schule hat Hohenbrunn ausgereizt: Ein Limit rund um die Uhr hat das Landratsamt abgelehnt. Aus einem bestimmten Grund.

Hohenbrunn – Tempo 30 vor dem Hohenbrunner Schulhaus rund um die Uhr: Das wird es auch künftig nicht geben. Die Grünen-Fraktion hatte dies beantragt – und scheiterte nun. Obwohl der Gemeinderat diesen Weg mitging. Das Landratsamt hat sich mit dem Thema nochmals auseinandergesetzt und ist zum Ergebnis gekommen: „Es bleibt, wie’s ist“, erläuterte Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU).

Da es sich bei der Siegertsbrunner Straße, die am Schulgebäude vorbeiführt, um eine Kreisstraße handelt, ist die Kreisverwaltungsbehörde zuständig. Das Tempo innerorts auf einer Kreisstraße auf Tempo 30 zu drosseln, ist nicht einfach. Denn es handelt sich im Fall von Hohenbrunn um die Ortsdurchfahrt.

Thema seit 1990

Die Akten zu diesem Thema reichen bis ins Jahr 1990 zurück. Damals war es die CSU, die diesen Vorstoß schon einmal wagte. Viel Überzeugungsarbeit scheint notwendig gewesen zu sein, denn es gingen viele Jahre ins Land. Erst im Dezember 2005 wurde vom Landratsamt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h angeordnet, mit einer zeitlichen Beschränkung von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr.

Seit dem Schuljahr 2016/17 ist diese Beschränkung auch auf die Ferienzeiten ausgedehnt, da der Hort auch eine Ferienbetreuung anbietet.

Klare Regeln besser zu merken

Für die Grünen war aber immer klar: „Auch am Abend finden an der Schule Sport- und Musikveranstaltungen statt. Eine einheitliche Regelung mit Tempo 30 rund um die Uhr an allen Tagen der Woche prägt sich für die Verkehrsteilnehmer deutlicher ein, als eine komplizierte zeitliche Regelung“, wie Ratsmitglied Wolfgang Schmidhuber erklärte. Aber Bürgermeister Straßmair erkennt nun beim Landratsamt keinen Willen zu weiteren Veränderungen: „Wir haben wohl derzeit alles ausgereizt.“

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