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Ein bisschen in die Jahre gekommen ist das Vereinsheim des TSV Hohenbrunn. Vieles haben die Mitglieder in Eigenleistung hergerichtet. Jetzt aber muss das Gebäude an den Abwasserkanal angeschlossen werden.

TSV Hohenbrunn

Vereinsheim des TSV Hohenbrunn: Gemeinde zahlt Zuschuss für Kanalanschluss

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Hohenbrunn - Das Vereinsheim des TSV Hohenbrunn muss an den Abwasserkanal angeschlossen werden. An den Kosten beteiligt sich die Gemeinde mit rund 7000 Euro. Das entspricht 30 Prozent der Gesamtkosten – und damit auch den gemeindlichen Förderrichtlinien. Der Beschluss fiel im Haupt- und Finanzausschuss zwar einstimmig. Doch die Meinungen im Gremium zu diesem Thema gingen durchaus weit auseinander.

 Karlheinz Vogelsang (ÜWG-FW) und Anton Fritzmaier (CSU) etwa sprachen sich dafür aus, die gesamten Kosten zu übernehmen. Die Gemeinde habe dazu die Pflicht, denn das Thema sei ja nicht neu, sondern nur ständig aufgeschoben gewesen. Martina Kreder-Strugalla (Grüne) beharrte darauf, die gemeindlichen Richtlinien anzuwenden. Sie sehen bei Investitionen einen Zuschuss von maximal 30 Prozent der Herstellungskosten vor. „Wir haben jahrelang um diese Richtlinien gerungen und diese extra modifiziert. Wir können nicht schon wieder eine Ausnahme machen.“ Mechthild Heinmüller (SPD) wies darauf hin, dass der TSV eindeutig einen Zuschussantrag gestellt habe. Folglich könne nicht von 100 Prozent Kostenübernahme die Rede sein. Da könne die Gemeinde „nicht im vorauseilenden Gehorsam einfach alles zahlen“. Pauline Miller (Bürgerforum) merkte an, dass die „Zuschussrichtlinien für alle Vereine gleich gelten“. Die Vereinsvorsitzende Sinaida Heckmaier erklärte den Gemeinderäten im Ausschuss, der TSV habe viel Arbeit ins alte Vereinsheim gesteckt. Es sei bei weitem nicht mehr marode, wie es viele vielleicht noch in Erinnerung hätten, sondern für Besprechungen des Hauptvereins und seiner Abteilungen sowie für kleine Feierlichkeiten wieder nutzbar. Die Vereinsmitglieder haben vieles selbst wieder instandgesetzt. Einen Wirt, wie früher, wird es aber nicht mehr geben. Ebenso wenig wie eine Gastwirtschaft. Zuletzt war dort „Gilli’s Sportgaststätte“ untergebracht. Zwei Gebäude stehen auf dem Hohenbrunner Sportplatzgelände: Vor wenigen Jahren hat der TSV ein Funktionsgebäude errichtet. Es verfügt unter anderem über Umkleide- und Sanitärräume und wurde 2011 an die öffentliche Entwässerung angeschlossen. Das alte Vereinsheim hingegen war bisher vom Anschluss- und Benutzungszwang befreit, wenngleich das Grundstück seit 1987 durch einen öffentlichen Kanal erschlossen ist. Diese Frist lief Ende 2014 aus. Der Zweckverband München-Südost hatte den TSV Hohenbrunn bereits im Frühjahr vergangenen Jahres aufgefordert, die erforderlichen Anträge auf Kanalanschluss einzureichen. Da es Toiletten und Waschgelegenheiten gibt, muss der Verein jetzt handeln.

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