Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

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Sieben Freunde müsst ihr sein: Zur Vorstandschaft des Garchinger Burschenvereins „Huababuam“ gehören (vorne v.l.) Patrick Schlesinger, Christian Meier, Maximilian Kraus, Markus Mayerle, Martin Luttenberger sowie (hinten v.l.) Alexander Obermaier und Florian Luttenberger.

„Huababuam“ träumen vom Bierfest

Viele Kommunen haben ihn, jetzt auch Garching: einen Burschenverein.

Von patrik Stäbler

Garching – Ismaning hat einen, Eching hat einen, und – das hat viele Garchinger aus dem Hauptort besonders gewurmt – auch im Stadtteil Hochbrück gibt es seit einigen Jahren einen Burschenverein, dem inzwischen sogar eine Deandl-Weiberschaft zur Seite steht. Im Hauptort Garching dagegen existierte lange Zeit kein solcher Zusammenschluss. Oder genauer gesagt: kein sichtbarer Burschenverein.

Dabei gibt es auch in der Universitätsstadt ein Grüppchen junger, unverheirateter Männer, die sich regelmäßig treffen und bei den Festen in der Region als „Huababuam“ auftreten. Woher dieser Name rührt, dazu später. Zunächst zur Geschichte der Burschen, die sich vor sieben Jahren erstmals zusammengeschlossen haben und seit Sommer 2015 ein eingetragener Verein sind – der Burschenverein „Huababuam Garching“.

Zu siebt seien sie im Jahr 2010 im Biergarten am Mühlenpark zusammengesessen und auf die Idee mit dem Verein gekommen, sagt Christian Meier. Er ist der Vorsitzende und gehörte damals zu den Gründungsmitgliedern. Wobei es anfangs kein Verein war, den sie aus der Taufe hoben, sondern ein Fan-Club einer großen Brauerei – jedoch schon unter dem Namen „Huababuam“. In den folgenden Jahren seien weitere Freunde dazugestoßen, inzwischen sind sie um die dreißig. Regelmäßig habe man sich zu Stammtischen getroffen und sei geschlossen zu den Feiern der Burschenvereine in der Umgebung gefahren. „Dort haben wir unseren Tisch immer auf „Huababuam“ reserviert, außerdem haben wir alle Hemden mit unserem Logo“, sagt Christian Meier. „Man hat uns also schon gekannt.“

Dennoch dauerte es einige Zeit, bis sich die Gruppe zur Vereinsgründung durchrang; im Juli 2015 war es dann so weit. Christian Meier wurde damals zum ersten Vorsitzenden gewählt; der heute 24-Jährige ist vor wenigen Wochen im Amt bestätigt worden. Er und seine Vertreter, Patrick Schlesinger und Alexander Obermaier, sowie die Vorstandskollegen Martin Luttenberger (Kassier), Markus Mayerle (Schriftführer), Maximilian Kraus und Florian Luttenberger (beide Beisitzer) wollen ihren Verein nun in der Öffentlichkeit bekannter machen. Ein erster Schritt sind Veranstaltungen, die die Burschen an der Seite des Garchinger Heimatvereins organisieren. Den Auftakt macht dabei Anfang April eine Party im Vorfeld des Maibaumaufstellens – Motto: „Der Baum ist dahoam.“

„Als nächstes wollen wir bei Veranstaltungen wie dem Straßenfest oder dem Christkindlmarkt mitmachen“, kündigt Christian Meier an. Und dann gibt es noch den Traum vom eigenen Bierfest – „vielleicht klappt das irgendwann einmal“.

Bleibt die Frage nach dem Namen. „Huababuam“ – das sei in Anlehnung an die Huber-Brüder entstanden, zwei Extremkletterer aus dem Berchtesgadener Land, die sich „die Huberbuam“ nennen. Das Duo sei damals, als sich die Burschen im Garchinger Biergarten trafen, wegen der Milchschnitte-Werbung sehr präsent gewesen, sagt Christian Meier. „Und so haben wir uns nach den beiden benannt.“

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