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Eine Gruppe junger Schlauchbootfahrer ist am Montag in der Isar in Not geraten und musste gerettet werden.
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Eine Gruppe junger Schlauchbootfahrer ist am Montag in der Isar in Not geraten und musste gerettet werden.

Boot verfängt sich in Baum

In der Isar gekentert: Wasserwacht rettet Schlauchbootfahrer samt Hunden

Ein mit fünf Personen und zwei Hunden besetztes Schlauchboot hat sich am Montagnachmittag in einem in der Isar liegenden Baum verfangen und ist gekentert.

Straßlach - Ein Schlauchboot, das mit fünf Personen und zwei Hunden besetzt war, ist am Montag gekentert, nachdem sich das Boot in einem Baum verfangen hatte. Möglicherweise ließ sich das voll besetzte Boot bei der starken Strömung schlecht manövrieren. 

Während sich vier Personen laut Angaben der Wasserwacht mit den Hunden an den Baum klammerten, gelang es einem Mitfahrer, das westliche Isarufer zu erreichen.

Die verständigten Einsatzkräfte standen zunächst vor dem Problem, die Unfallstelle zu finden. Während ursprünglich der Streckenabschnitt zwischen Mühltal und Baierbrunn gemeldet wurde, lag die tatsächliche Einsatzstelle etwa 400 Meter oberhalb des Kraftwerks Mühltal in völlig unzugänglichem Auengebiet. Während ein Teil der Kräfte versuchte, die Unfallstelle zu Fuß zu erreichen, kamen aus der Luft zwei Hubschrauber zum Einsatz. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 1 seilte einen Helfer ab, der die im Wasser befindlichen Personen samt Hunden zunächst nach und nach auf eine Kiesbank brachte. Ihre Tiere wollten die Frauen keinesfalls auf dem Baum zurücklassen.

Nach einer Lagebesprechung wurde entschieden, die Personen nicht per Boot durch die Wasserwacht, sondern erneut mit dem Hubschrauber von der Kiesbank zu den bereitstehenden Rettungsfahrzeugen an die Mühltaler Kapelle zu fliegen.

Nach eineinhalb Stunden war die Rettung schließlich abgeschlossen. Ein Versuch der Feuerwehr Straßlach, das Boot zu bergen, scheiterte. Es hatte sich offenbar völlig in dem Baumgewirr verfangen.

Die Feuerwehr stellte noch etliche weitere irgendwann in den Tagen zuvor gestrandete Boote fest. Anscheinend hatten einige Bootsbesatzungen Probleme mit der Strömung gehabt. Selbst während der Rettung paddelten Kanuten zwischen den Bäumen hindurch.

Der Einsatz konnte erst um 18 Uhr endgültig beendet werden. Beteiligt waren die Feuerwehren Straßlach, Baierbrunn, Pullach und die Berufsfeuerwehr sowie Wasserwachten aus den Landkreisen München und Bad Tölz.

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