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Infineon erweitert Betriebkindergarten am Campeon Neubiberg

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Stolz aufs neue Haus: (1. Reihe v.l.) Beatrice Kroll, Projektleiterin des Kita-Erweiterungsbaus am Campeon; Sabine Wohlleben, Mitglied des Infineon-Betriebsrats; Tanja Friedmann, Vorsitzende des Elternbeirats; Julia Sterzer, Leitung Referat Kindertagesbetreuung der AWO München; Christl Eiler, Leiterin der Kita; (2. Reihe v.l.) Günter Heyland, Bürgermeister von Neubiberg; (3. Reihe, Bildmitte): Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon; (4. Reihe) links Wolf-Rüdiger Moritz, Mitglied der Betriebsleitung am Campeon; rechts Volker Buck, 2. Bürgermeister von Neubiberg; (5. Reihe) Arunjai Mittal, Vorstandsmitglied von Infineon; Bernd Zölzer, Projektleiter des Kita-Erweiterungsbaus; Ralf Memmel, Sprecher der Betriebsleitung.  Foto: Infineon
Stolz aufs neue Haus: (1. Reihe v.l.) Beatrice Kroll, Projektleiterin des Kita-Erweiterungsbaus am Campeon; Sabine Wohlleben, Mitglied des Infineon-Betriebsrats; Tanja Friedmann, Vorsitzende des Elternbeirats; Julia Sterzer, Leitung Referat Kindertagesbetreuung der AWO München; Christl Eiler, Leiterin der Kita; (2. Reihe v.l.) Günter Heyland, Bürgermeister von Neubiberg; (3. Reihe, Bildmitte): Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon; (4. Reihe) links Wolf-Rüdiger Moritz, Mitglied der Betriebsleitung am Campeon; rechts Volker Buck, 2. Bürgermeister von Neubiberg; (5. Reihe) Arunjai Mittal, Vorstandsmitglied von Infineon; Bernd Zölzer, Projektleiter des Kita-Erweiterungsbaus; Ralf Memmel, Sprecher der Betriebsleitung. Foto: Infineon

Neubiberg - „Wenn das Haus dann fertig ist, fertig ist, feiern wir ein Fest", singen die Kinder der Kintertagesstätte (Kita) „Am Campeon". Der Erweiterungsbau wurde mit einem Sommerfest offiziell eröffnet.

100 neue Betreuungsplätze bietet der Neubau. Die betriebseigene Kita der Firmen „Infineon“ und „Intel“ beherbergt auf dem Unternehmensgelände eine Kinderkrippe und einen Kindergarten für die Kleinen der Arbeitnehmer. Bei „Infineon“ arbeiten rund 3500 Mitarbeiter. Nun können durch den Erweiterungsbau insgesamt 220 Kinder aus 34 unterschiedlichen Ländern zwischen acht Monaten und sechs Jahren in verschiedenen Gruppen miteinander spielen. Die meisten Kinder sind deutschsprachig, aber viele kommen aus der ganzen Welt, bis Indien und China.

In der von der Arbeiterwohlfahrt betriebenen Kita wird hauptsächlich Deutsch gesprochen. Aber die internationalen Kinder „sprechen im Regelfall am Anfang kein Deutsch. Aber Kinder in dem Alter verständigen sich anders“, sagt Ingrid Frank. Sie ist „Diversity Managerin Campeon“, in diesem Zusammenhang heißt das soviel wie eine Vermittlerin zwischen „Infineon“ und der AWO als Träger der Kita. Das Ziel sei natürlich, den Kindern spielerisch Deutsch beizubringen.

„Wir würden heute hier nicht stehen, wenn es nicht so viele gewollt hätten“, erklärt Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon.

Die Nachfrage nach mehr Angeboten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werde immer größer, sagt Ralf Memmel, Sprecher der Betriebsleitung am Campeon. Frauen in Führungspositionen solle nach der Baby- Pause wieder ein schneller Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. Auf der anderen Seite werde auch Vätern ein flexibles Familienleben ermöglicht.

Tanja Friedmann ist im Elternbeirat der Kita. Ihr Sohn Alexander (6) besucht die Kita, seit er acht Monate alt ist. „Es ist einfach toll, wenn man weiß, dass das Kind so nah bei einem ist und man im Notfall auch in drei Minuten bei ihm sein kann.“ Alexander kommt im September in die Schule, und dann sei das nicht mehr so, sagt Tanja Friedmann, die in der Testplanung bei Infineon tätig ist. Auch Justin Bierner bringt seine Tochter Lara (6) seit sie acht Monate alt ist jeden Morgen in die Betriebskinderstätte. Zwischendurch sei Lara ein Jahr in einen anderen Kindergarten gegangen. Da habe er gemerkt: „Die Vorteile eines Betriebskindergarten überwiegen. Die flexiblen Abholzeiten und der gleiche Weg zur Arbeit und zum Kindergarten machen das Familienleben leichter.“

Der Erweiterungsbau der Kita hat 4,6 Millionen Euro gekostet. Etwa ein Drittel der Kosten hat der Freistaat Bayern übernommen. Damit wurde aber nicht nur angebaut sondern unter anderem eine Ausgleichsfläche begrünt. Es war ein interkommunales Projekt der Stadt München und der Gemeinden Neubiberg, Unterhaching und Ottobrunn. isa

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