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Seit Jahren bringen sie Firmen und Schüler in Kontakt: Ilse Geier (r.) beantwortet Fragen, ebenso wie (v.l.) Brigitte Mitschele, Rudi Höpfl, Martina Schweiger. 

Berufsbörse mit 35 Firmen

Wo sich Azubis und Betriebe finden

Ismaning - Die Jugendlichen der weiterführenden Ismaninger Schulen werden nicht allein gelassen bei ihrem Weg ins Berufsleben. Auch heuer organisierten die Kolpingfamilien Ismaning und Unterföhring im großen Stil eine Lehrstellenbörse.

Im Ismaninger Bürgersaal haben sich verschieden Unternehmen aus der Region vorgestellt, die Ausbildungsplätze anbieten. Die Kolpingfamilien erstellten eine 23 Seiten umfassende aktuelle Liste mit 160 Schülerpraktika. Erfasst sind Ausbildungsplätze für die Jahre 2016, 2017 und 2018 mit den Adressen der Firmen, Ansprechpartnern und Telefonnummern. Eine weitere Liste zeigt ebenso übersichtlich 35 lokale Unternehmen, die in den nächsten Jahren Lehrstellen anbieten. „Wir versuchen den Jugendlichen so etwas Arbeit abzunehmen“, sagt Ilse Geier von der Unterföhringer Kolpingfamilie, die zusammen mit ihrem Ismaninger Kollegen Rudi Höpfl die Aktion koordinierte. 

Kolpingfamilien begrüßen 35 Firmen

Gab es in den Vorjahren stets jeweils eine Veranstaltung an der Mittelschule und der Realschule in Ismaning, so fand jetzt zum ersten Mal eine gemeinsame Berufsbörse statt: Die Schüler hatten einen Tag lang die Möglichkeit, mit Firmen ins Gespräch zu kommen. So stellte beispielsweise Max Schmidramsl die vielfältigen Tätigkeiten im Ismaninger Hotel Neuwirt vor. Bei den Gesprächen mit den Schülern demonstrierte er zusammen mit Melanie Gamböck schon einmal das kunstvolle Falten von Servietten. Direkt daneben stellte Dieter Maslowski das Hallenbad vor und überraschte viele Schüler. „Die meisten haben immer das Vorurteil, der Bademeister steht nur am Beckenrand“, sagte der Mitarbeiter der Gemeindewerke Ismaning. Petra Eberl, Ausbildungsleiterin der Gemeinde Ismaning, erklärt, dass die Kommune jedes Jahr Ausbildungsplätze anbietet. Gerade in dem stark gesuchten Bereich der Kinderbetreuung habe die Kommune sehr gute Erfahrungen damit gemacht, eigene Kinderpflegerinnen mit attraktiven Aufstiegschancen auszubilden.

Gute Chancen für einen Ausbildungsvertrag

Die Gemeinde Ismaning stellte mit Sabrina Huber eine ehemalige Mittelschülerin vor, die ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin machte und heute im Ort als Erzieherin bei der Gemeinde angestellt ist. Eva Kranz, Klassenlehrerin der 10a in der Mittelschule, war beeindruckt angesichts „eines sehr breit gefächerten Angebotes. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand hier nichts findet.“ Am Nachmittag waren auch die Eltern der Realschüler eingeladen und viele kamen. „Das habe ich sehr vorteilhaft gefunden“, sagt Ilse Geier, „da entsteht doch eine größere Verbindlichkeit, wenn die Eltern dazukommen“. Die Vertreter der Kolpingfamilien regten an, künftig auch die Eltern der Mittelschüler einzuladen.

Lehrstelle gesucht? Die Lehrstellenbörse ist im Internet abzurufen unter www.kolping-ismaning.de

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