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Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) gibt einen Ausblick auf die Projekte im neuen Jahr. 

Bürgerversammlung Ismaning

In allen Bereichen auf Wachstumskurs

Ismaning wächst beeindruckend. In der Bürgerversammlung zeigte der Rathauschef auf, wie die Gemeinde infrastrukturell Schritt halten will.

Ismaning– Der Bürgermeister ist quasi auch der Baumeister. Alexander Greulich (SPD) präsentierte den Bürgern am Dreikönigstag im traditionell gut gefüllten Bürgersaal eine sehr gut aufgestellte Gemeinde, die sich in allen Bereichen erheblich auf Wachstumskurs befindet.

So wurden in den vergangenen Monaten die Marken der 17 000 Einwohner und der 15 000 Arbeitsplätze überschritten. Bürgermeister Greulich machte in seiner Rede aber auch deutlich, dass die Kommune auch finanziell auf Wachstumskur sei und die Infrastruktur fortentwickeln müsse. Vor allem bei den benötigten Betreuungsplätzen in Krippen und Kindergärten steigen die Bedarfsprognosen fast täglich.

Greulich stellte ein ganzes Paket vor, das die Gemeinde bei Schulen und Kinderbetreuung derzeit angeht, um die Infrastruktur im Bereich Bildung zu erweitern. Neben dem Bau des im September startenden Gymnasiums investiert die Kommune auch 20 Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau der Grundschule an der Camerloher Straße.

2017 wird der Gemeinderat intensiv über den Standort einer dritten Grundschule diskutieren, die in Ismaning nur eine Frage der Zeit ist.

Vier tiefer gelegte Spuren für die B471

Der Bürgermeister sprach in der Versammlung mit Blick auf den immer konkreter werdenden Ausbau der Bundesstraße B471 auf vier Fahrspuren das Ziel der Gemeinde Ismaning aus, die so stark befahrene Straße tiefer zu legen. „Das ist ein seit Jahrzehnten von der Gemeinde verfolgtes Ziel“, sagte Greulich.

Großes Interesse am kommunalen Leben zeigen rund 300 Ismaninger, darunter Pfarrer Markus Brunner, Alt-Bürgermeister Michael Sedlmair und Pfarrer Carsten Klingenberg (v.r.).

Er gab weiter bekannt, dass bei dem bereits begonnenen Ausbau der Autobahn A99 auf acht Spuren bereits Vorkehrungen für den Lärmschutz getroffen wurden. Künftige Wände zur Lärmabwehr könnten bis zu sechs Meter hoch errichtet werden.

Der Rathauschef betonte auch, dass Ismaning mit derzeit 287 untergebrachten Asylbewerbern als eine von wenigen Kommunen des Landkreises München ihr Soll erfüllt hat. „Die Gemeinden können Integration und stellen das auch jeden Tag aufs Neue unter Beweis“, sagte Greulich. Der Bürgermeister sprach aber von „einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“ und forderte, dass die Kommunen bei diesen Aufgaben nicht zuletzt finanziell unterstützt werden.

Über den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße B471 im Bereich Ismaning ist die Gemeinde weniger begeistert, aber umso mehr von der finanziellen Überholspur, auf der sie dank steigender Gewerbesteuereinnahmen fährt. In der gestrigen Bürgerversammlung machte Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) deutlich, dass die Kommune derzeit bei den Gewerbesteuereinnahmen erheblich zulegt.

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