Eine Liebeserklärung an seine Partnerin Teresa Hofmann ist der Name des Lokals für Wirt Sascha Müller. Im „Griaß di Resi“ servieren sie bayerische Küche, modern interpretiert. dieter michalek
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Eine Liebeserklärung an seine Partnerin Teresa Hofmann ist der Name des Lokals für Wirt Sascha Müller. Im „Griaß di Resi“ servieren sie bayerische Küche, modern interpretiert.

Bayerische Küche mit modernem Anstrich

Neues Lokal: Das sind die Wirtsleut vom „Griaß di Resi“

  • vonNico Bauer
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Mitten in der Pandemie haben Sascha Müller und Teresa Hofmann in Ismaning ein Lokal eröffnet. Auf was sich die Gäste freuen dürfen und woher der Name kommt, erfahrt ihr hier.

Ismaning – Aus „Servus Heidi“ wurde nun „Griaß di Resi“. In einer für Gastronomen schweren Zeit haben Sascha Müller (32) und seine Partnerin Teresa Hofmann (30) das Ismaninger Augustiner-Lokal eröffnet. Das Wirtshaus in der Schloßstraße 17 kann wegen des Lockdowns natürlich keine Gäste bewirten, aber im Abholgeschäft haben sich die neuen Wirte schon einen Namen gemacht.

Das Wirtspaar betrieb seit 2017 das bekannte Augustiner-Lokal „Servus Heidi“ im Stadtteil Westend. Voriges Jahr kam dann die Augustiner-Brauerei auf Sascha Müller zu. Ob er sich eine Wirtschaft in Ismaning vorstellen könne? Müller machte sich auf den Weg, erkundete den Ort und kam zu einem klaren Urteil: „Ich war sehr schnell begeistert von der Idee.“ Der Name „Griaß di Resi“ ist eine fast logische Folge nach dem „Servus Heidi“, vor allem ist es eine Liebeserklärung des Wirtes an seine bessere Hälfte Teresa, kurz: Resi.

„Teilweise haben wir uns schon wie ein Burger-Laden gefühlt“

Beim Restaurantwechsel während der Pandemie hat Müller, so verrät er, trotzdem zweimal überlegt. Trotz aller Probleme für die Gastronomie in Deutschland ist er aber froh über diesen Schritt. Die jungen Wirtsleute verfolgen die Philosophie, die saisonal wechselnde Karte mit regionalen Produkten zu versehen. „Aus Liebe zur Heimat“, nennt Sascha Müller sein Motto.

In dieses Bild passt auch, dass man einen Großteil von Obst und Gemüse bei Ismaninger Bauern kauft. Beim Grünerhof an der Mayerbacherstraße ist das „Griaß di Resi“ schon längst Stammkunde. Diese Nachhaltigkeit ist dem Wirtspaar wichtig. Teresa Hofmann und Sascha Müller bringen vom ehemaligen Augustiner aus dem Westend in das neue Augustiner von Ismaning ihr Erfolgsrezept mit, klassische bayerische Küche modern zu interpretieren.

Im To-Go-Geschäft kam diese Küche mit der etwas anderen Note sehr gut an, erzählt Müller. Vor allem der Oxn-Burger laufe seit dem Start im Dezember richtig gut. „Teilweise haben wir uns schon wie ein Burger-Laden gefühlt.“ Nun hoffen Hofmann und Müller, dass der Lockdown schnellstmöglich endet, damit sie die Ismaninger wirklich bewirten und kennenlernen können. Im „Griaß di Resi“ haben sie 80 Plätze und noch einmal 20 in einem separaten Veranstaltungsraum. Das Ismaninger Augustiner-Lokal hat auch Platz für die Bewirtung in der Außengastronomie – für den ersten Öffnungsschritt nach der Lockdown-Zwangspause.

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