+
20 Blumen und Kräuter binden die gut 30 Frauen in jeden Buschen.

Rote Rose ist das Symbol für Maria

Frauengemeinschaft Ismaning verkauft Kräuterbuschen

  • schließen

Ismaning – Wenn die katholische Frauengemeinschaft Ismaning ihre treuen Helferinnen ruft, dann kommen die in Scharen. Auch heuer banden am Samstag rund 30 Frauen die traditionellen Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt. Die schönen Sträuße wurden gestern gegen Spenden an die Gottesdienstbesucher abgegeben.

Drei Tage lang war die katholische Frauengemeinschaft Ismaning aktiv für die rund 450 Kräuterbuschen-Sträuße. Zwei Tage sammelten rund 15 Damen in zwei Trupps Heilkräuter auf der Ismaninger Flur. Dazu bekamen die katholischen Frauen auch noch Spenden aus Ismaninger Gärten.

Anneliese Landmann, die Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft Ismaning, hat einen Wunsch: Dass die Gemeine künftig manche öffentlichen Grünflächen erst nach dem 15. August mulchen lässt. So mussten die Frauen für den ein oder anderen kurzfristig weggefallenen Sammelort am Wochenende spontan noch einmal Ersatz finden. Dabei hatte sich Anneliese Landmann in den vergangenen Wochen bereits Stellen vorgemerkt, an denen schöne Kräuter gewachsen sind.

Spenden für soziale Zwecke

Am Samstagnachmittag wurden dann wieder die Sträuße auf dem Hof von Brigitte und Josef Kraus an der Schlossstraße gebunden. Dort arbeiteten heuer gut 30 Frauen mit und banden mit viel Liebe die Sträuße, in denen rund 20 verschiedene Kräuter verwendet wurden. Mittelpunkt des Pflanzengrußes aus der heimischen Natur war eine rote Rose, die das Symbol für Maria ist. Diese Blume ist auch das einzige  für die Sträuße zugekaufte Element.

Nach dem Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt wurden die Sträuße wieder gegen Spenden ausgegeben. Wie in den vergangenen Jahren blieb kein einziger Strauß übrig, und es dürften gut 1000 Euro zusammen gekommen sein, meldet die Frauengemeinschaft. Dieses Geld wird für soziale Zwecke in Ismaning und der näheren Umgebung verwendet. Über die genauen Spendenziele verständigen sich die katholischen Frauen erst noch.

Diese Aktion für den guten Zweck machte auch heuer allen Beteiligten viel Freude. Brigitte und Josef Kraus versorgten die Helferinnen bei der „Fließbandarbeit“ an den Kräutertischen in gewohnter Manier, und Erna Beck stiftete dazu die Kuchen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Das verrät das Tagebuch der Angeklagten
Angst, Panik, Angst. Diese Gefühle stehen angeblich immer wieder im Mittelpunkt bei Gabriele P. (32), die Ende 2008 ihren damaligen Freund Sebastian H. (27) getötet und …
Das verrät das Tagebuch der Angeklagten
Seniorenhilfe als Genossenschaftsmodell
„Hand in Hand“ nennt sich die Mehrgenerationengenossenschaft, die die freien Wohlfahrtsverbände im Landkreis München vor eineinhalb Jahren gegründet haben. Nun will man …
Seniorenhilfe als Genossenschaftsmodell
Taufkirchner rettet Frauen vor Grapscher
Zivilcourage ist wichtig. Das zeigte jetzt auch wieder ein Taufkirchner, der Frauen vor einem Grapscher rettete. Er selbst wurde dabei auch in Mitleidenschaft gezogen.
Taufkirchner rettet Frauen vor Grapscher
Die Alltagshelden des FC Deisenhofen III
Die dritte Mannschaft des FC Deisenhofen spielt nicht nur mit viel Herzblut Fußball, sondern unterstützt auch die DKMS (Deutsche Knochenmarkspende).
Die Alltagshelden des FC Deisenhofen III

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare