Debatte im Bauausschuss

Lichtspiele für den Wasserturm

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Ismaning - Der Wasserturm in Ismaning soll beleuchtet werden. Das haben die Gemeinderäte mehrheitlich beschlossen.

 Und folgen damit einem Antrag von Thomas Schweiger (FWG). Mit seiner Idee löste Schweiger eine Diskussion aus: Irene Holler verwies auf den Earth Day, der dafür stehe, Energie einzusparen und an dem sich die Gemeinde beteiligt. „Wir wollen ein Zeichen setzen und jetzt überlegen wir, was wir alles beleuchten können. Das steht im Widerspruch zueinander.“ Schweiger sagte, seine Idee stoße im Ort auf durchweg positive Resonanz, das markante Gebäude verdiene es, hervorgehoben zu werden. Er kann sich auch vorstellen, den Wasserturm an manchen Feiertagen weiß-blau zu beleuchten. Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) sagte, bereits vor Eingang des Antrags hätten sich potenziellen Sponsoren für das Projekt gemeldet. Dritte Bürgermeisterin Luise Stangl (SPD) regte an, den Wasserturm mittels einer Zeitschaltuhr von innen zu beleuchten. Zudem ist es ihr ein Anliegen, das seit Jahren vorhandene Lichtkonzept für den Innenhof der Seidlmühle zu reaktivieren. Er könne, ähnlich wie das Schloss- und das Kallmann-Museum, ebenfalls optisch hervorgehoben werden. Auch Bruno Rimmelspacher (SPD) sprach sich für die Beleuchtung aus, um den Autofahrern auf der Münchner Straße zu zeigen, dass hinter der Mauer und den Sträuchern Ismanings idyllischer Schlosspark beginnt. Seine Idee: ein beleuchteter Schriftzug an der Mauer. Johanna Hagn (SPD) wandte sich gegen die Idee. Man dürfe die ursprüngliche Bedeutung des Gebäudes nicht aus den Augen verlieren: „Ich wäre absolut gegen farbiges Licht an einem der wenigen Industriedenkmäler Ismanings.“

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