Grundschule an der Camerloherstraße

Grundschule wird saniert

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Ismaning - Die Grundschule an der Camerloherstraße in Ismaning wird saniert und mit zwei Anbauten für die Zukunft gerüstet. Der Gemeinderat legte fest, die Maßnahme im großen Umfang für geschätzte 19,7 Millionen Euro Kosten umzusetzen.

 Mindestens zwölf Millionen Euro hätten die unaufschiebbaren Sanierungsmaßnahmen mit den beiden dringend benötigten Neubauten beim Schulzentrum gekostet. Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) und die Gemeinderäte waren sich aber einig, in dem Zuge der Arbeiten auch weitere Maßnahmen zu beauftragen, die sinnvoll sind und für Verbesserungen der baulichen Anlagen sowie für die künftige Nutzung Vorteile bringen. Der Münchner Architekt Christian Brinkmeier kam bei seiner Untersuchung der 1995 gebauten Grundschule zu einem verheerenden Urteil: „Die Fassade ist ein Totalschaden.“ Neben der Schadensbehebung sollen die Arbeiten auch dazu dienen, den veränderten Anforderungen an eine Grundschule Rechnung zu tragen. So wird eine Mensa angebaut und der bisherige Kindergarten wird durch einen Neubau für die Ganztagsschule inklusive Hort ersetzt. Der Kindergarten zieht vor dem Baubeginn um in den Neubau an der Max-Hueber-Straße. Die bestehende Kinderkrippe bleibt an dem Schulcampus angesiedelt. Der Architekt erklärte den Gemeinderäten, dass eine Erneuerung des Pausenhofes und der Grünanlagen in Verbindung mit der umfangreichen Sanierung der Fassade Sinn mache. Anschließend an den Pausenhof sieht das Grundstück zudem die Fläche für einen künftigen Erweiterungsbau vor. Derzeit ist ein Bedarf oder eine Nutzung dieser Fläche aber nicht absehbar. Die Gemeinderäte haben den Vorschlägen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zugestimmt. Nun soll bis Ende Mai die Entwurfsplanung für das Projekt vorliegen. Läuft alles nach Plan, dann wird von Frühjahr 2017 bis Sommer 2019, alo über gut zwei Jahre, in mehreren Abschnitten an der Camerloherstraße gebaut.

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