Fürs neue Gymnasium

Grundstücksgeschäft für Sportanlage in Ismaning platzt

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Ismaning – Die Bauarbeiten am künftigen Ismaninger Gymnasium laufen bereits, aber die Planung der Sportanlagen ist ins Stocken geraten. Der Gemeinderat war mit dem Vorschlag der Verwaltung für eine rund 500 Meter entfernte Fläche nicht einverstanden, deshalb sollen nun weitere Grundstücke geprüft werden.

Für die verpflichtend vorgeschriebene Dreifachhalle samt Außenanlagen hatte der Gemeinderat drei Optionen ausgemacht. Ein längliches Grundstück an der Krautgartenstraße war zu klein für den Bedarf. Ideale Maße und direkte Nähe zur Schule hätte ein Feld westlich der Straße „Am Kernbach“. Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) musste in der Sitzung aber bekanntgeben, dass die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer gescheitert sind. Die Bedingungen seien für die Gemeinde inakzeptabel, deutete Greulich an. Genauer konnte er die Details den Ratsmitgliedern nur nichtöffentlich erklären.

500 Meter zur Schule sind dem Gemeinderat zu weit

Somit blieb als Vorschlag für die Sportanlagen ein Grundstück an der Aschheimer Straße in Gemeindebesitz. Diese Fläche ist rund 500 Meter vom künftigen Gymnasium entfernt, was für Genehmigungsbehörden noch zumutbar gewesen wäre. Die Fläche bietet laut Greulich auch genug Platz, mit zwei Hallen auch den Sportflächenbedarf der nicht weit entfernten Waldorfschule zu decken. Günter Glasner (FWG) erklärte, dass die Aschheimer Straße zu weit weg sei, um die Kinder bei Wind und Wetter dorthin zum Sport laufen zu lassen. Er beantragte deshalb, die bislang für Bebauungen als Tabu betrachteten Grundstücke östlich des Kernbaches zu untersuchen. Diese Flächen sind zum Teil bereits im Besitz der Gemeinde Ismaning und sind nicht weit von dem im September startenden Gymnasium entfernt.

Suche östlich des Kernbachs

„Dieser Bereich war doch immer als Grünschneise zur Durchlüftung des Ortes gedacht“, sagte Alexander Greulich. Er erinnerte auch daran, dass besonders Altbürgermeister Michael Sedlmair dieser unbebaute Bereich sehr wichtig gewesen sei. Im Gemeinderat stimmten dann aber CSU und SPD dem Vorstoß der Freien Wähler zu, in der bisherigen Tabu-Zone Untersuchungen zu starten für nahe am Gymnasium gelegene Sportanlagen.

Anlagen zwingend vorgeschrieben

Die Gemeinde Ismaning muss auf der Sportfläche des Gymnasiums zwingend vorgeschrieben eine Dreifachturnhalle bauen. Dazu kommen laut dem Raumprogramm noch ein Rasenspielfeld, zwei Allwetterplätze, Laufbahnen, ein Beachvolleyballfeld sowie eine Kugelstoßanlage. 

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