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„Autoverkäufer“ bedrohen Bremer mit Waffe

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Ismaning - Für einen Autokauf ist ein 64-Jähriger extra aus Bremen nach München gefahren. Die Verkäufer jedoch stellten sich als Verbrecher heraus und raubten ihn in Ismaning brutal aus.

Der Bremer war im Internet auf der Suche nach einem bestimmten Pkw-Modell, einem Mercedes A200, und stieß auf ein passendes Inserat. Daraufhin wurde ein Besichtigungstermin für diesen Mittwoch an der Ecke Dietlinden-/Ungererstraße in München vereinbart. Er traf den vermeintlichen Verkäufer am ausgemachten Platz und später auch dessen angeblichen Bruder. Unter einem Vorwand brachten die beiden den Ahnungslosen dazu, mit ihnen nach Ismaning in die Münchner Straße zu fahren. 

Hier bremste der Fahrer das Auto stark ab. Einer der beiden „Brüder“ packte den 64-Jährigen von hinten mit dem Arm am Hals und forderte das Kaufgeld. Parallel dazu zog der zweite eine silberfarbene Waffe und richtete sie auf den Bremer. Gewaltsam erbeuteten die beiden auf diese Weise mehrere 1000 Euro, zwangen den Mann auszusteigen und machten sich aus dem Staub. Der Bremer meldete sich im Anschluss bei der Polizei, wurde vernommen und fuhr mit der Bahn zurück nach Bremen.

Der erste ist etwa 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von westeuropäischem Aussehen mit hellen, kurzen Haaren. Er spricht Deutsch mit rollendem R und war mit einer grünen Bomberjacke sowie Blue Jeans bekleidet.

Der zweite ist ebenso alt, ungefähr 1,75 Meter groß, von schmächtiger Figur und mit einer dunklen Wollmütze bekleidet. Er trug einen dunklen knielangen Mantel und war mit einer silberfarbenen Faustfeuerwaffe unterwegs. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei.

Rubriklistenbild: © dpa

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