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Gut informiert sollen Besucher durch die neuen Tafeln und Wegweiser werden.

„Eine Neuordnung ist nicht so verkehrt“

Zielsicher durch Ismaning navigieren: Diese Tafeln und Schilder werden montiert

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Wer in Ismaning unterwegs ist, der hat künftig eine bessere Orientierung. Die Gemeinde installiert neue Hinweisschilder und Tafeln, die mit interaktiven Touchpads versehen sind.

Ismaning– Die Ismaninger sind stolz auf ihre Museumsmeile, die mit den drei wichtigen Einrichtungen im Schlosspark (Kallmann Museum, Schlossmuseum, Schlosspavillon) immer mehr Kulturtouristen aus dem Großraum München anziehen. Oftmals stehen die Gäste aber am Bahnhof und müssen sich den Weg mühsam erfragen. Das soll sich erledigen mit einem neuen Leitsystem, welches dem Gemeinderat nun vorgestellt wurde.

Mit der Ismaninger Grafikerin Irmgard Hesse wurde bereits ein neues Gemeindelogo entwickelt. Darauf baut nun auch das Leitsystem auf, das schrittweise realisiert werden soll mit einer Mixtur aus digitalen Angeboten und den klassischen Wegweiser-Stelen.

„Wir wollen vieles verbinden“, sagte Bürgermeister Alexander Greulich. Ein erstes Digitalangebot soll es am Bahnhof geben, wo beispielsweise aktuelle Ausstellungen der Ismaninger Museen vorgestellt werden können. Mittelfristig möchte Greulich auch die 14 örtlichen Anschlagtafeln angehen. Dort reichte der Platz für die Aushänge in Vergangenheit nicht immer aus.

Eine Zukunftslösung ist die digitale Tafel, bei der Aushänge wechseln können, der Bürger aber mittels Touchpad konkret Informationen suchen kann. Greulich schwebt vor, solche digitalen Informationsquellen künftig auch an Bushaltestellen anzubieten. Mit der Technik der Zukunft sollen die Menschen die Grundinformationen bekommen, auf die man sich aufbauend mit QR-Codes über das Smartphone weitere Informationen im Internet aufrufen kann. Dabei ist auch eine Verbindung mit Hörpfaden denkbar.

Im Gemeinderat wurden die Stelen vorgestellt, die anthrazitfarben gehalten und weiß beschriftet sind. Diese sollen unter anderem den Gästen den Weg vom Bahnhof zu den Museen weisen. Für den Bürgermeister ist es wichtig, dass diese Wegweiser auch für Rollstuhlfahrer gut zu sehen sind. „Eine Neuordnung ist nicht so verkehrt“, sagt Greulich, „denn heute stehen manchmal Leute in der Schlossstraße und fragen sich, wo es zu den Museen geht.“

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