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Erst einmal Blumen überreicht Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich (r.) an die Vertreter des erstplatzierten Architekturbüros „h4a Gessert + Randecker“, Andreas Nuß und Andreas Nies (v.l.). Vielleicht folgt auch schon bald der Auftrag, die neue Betreuungseinrichtung für Kinder zu bauen. 

Neue Kindertagesstätte am Seidl-Kreuz-Weg 

Kinderhaus wird Hingucker

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Am Seidl-Kreuz-Weg entsteht ein neues Kinderhaus. Die Gemeinde hat bereits einige Architekten-Entwürfe angesehen und einen Sieger gekürt. Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) ist begeistert.

Ismaning – Das neue Ismaninger Kinderhaus wird ein wahres Schmuckkästchen. Die Kindertagesstätte soll am Seidl-Kreuz-Weg entstehen. Und die Gemeinde hat jetzt die Gewinner des Architektenwettbewerbs vorgestellt.

Der erste Preis sieht ein geschwungenes Gebäude vor, das die Natur rund um den angrenzenden Kernbach miteinbezieht. Der Siegerentwurf unter den 14 Vorschlägen für das dreieckige Grundstück neben dem künftigen Gymnasium stammt aus dem Büro „h4a Gessert + Randecker Generalplaner“ aus Stuttgart.

Das Architektenbüro ist eines der fünf von der Gemeinde eingeladenen Büros. Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) geriet schon bei der Vorstellung des Konzeptes ins Schwärmen: „Das Gebäude ist ein Hingucker. Es kommt selbstbewusst daher und ist doch auf angenehme Weise sich zurücknehmend“, sagte er. Das sechsgruppige Kinderhaus erhält seine besondere Form dank eines großen Eingangsbereichs mit zwei großen Ausgängen. Der vordere Eingang, zur Straße hin, führt zu den Parkflächen, auf denen die Eltern ihre Fahrzeuge abstellen, wenn sie ihre Kinder bringen und abholen. Die zweite Tür führt in Form eines Trichters in den Spielbereich, der an den Seebach angrenzt. Durch das Gebäude sind die Aufenthaltsflächen im Grünen von den Straßen abgeschirmt.

Die Gemeinde Ismaning vergab im Preisgericht des Wettbewerbs drei Preise und zwei Anerkennungen zusätzlich. Die weiteren Preise gingen an die beiden Münchner Architektenbüros „Friedrich Poerschke Zwink Architekten“ sowie „Neuburger Bohnert und Müller Architekten.“ Diese beiden Entwürfe sind eher klassische Modelle mit länglichen Baukörpern an der Straße sowie zwei Vollgeschossen. Dem gegenüber sieht der Siegerentwurf nur ein ebenerdiges Haus vor.

Die Gemeinde Ismaning wird nun mit den drei Preisträgern verhandeln und wohl noch vor den Pfingstferien eine Entscheidung treffen, wer die neue Einrichtung gestalten soll. Der erste Preisträger geht in diese Gespräche definitiv als Favorit für den Auftrag. „Man sieht an dem Entwurf, wieviel Spaß uns die Planung gemacht hat“, sagte Andreas Nies, Geschäftsführender Gesellschafter bei „h4a Gessert + Randecker“. Er sagte, dass der Entwurf durch fließende Farben spielerisch und kindgerecht wirken sollte.

Noch in diesem Jahr soll die Planung für die Einrichtung abgeschlossen werden. Baubeginn wäre dann 2018, die Eröffnung ist für 2019 geplant. Angesichts des neuen Baugebiets südlich des Seidl-Kreuz-Weges ist die Eröffnung in knapp zwei Jahren auch dringend notwendig.

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