Rave unter Brücke
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Die Polizei störte schon den Aufbau der Party. (Symbolbild)

An der A99

Polizei sprengt Rave-Party unter Autobahnbrücke - Münchner nach Hause geschickt

  • Günter Hiel
    VonGünter Hiel
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Die Polizei hat am Samstag vielen Ismaningern die Nachtruhe gerettet - und Ravern die Party verdorben.

Ismaning - Als eine Streife der Inspektion Ismaning am Samstag gegen 21.30 Uhr unter der Brücke der A99 nahe den Isarauen vorfuhr, war schon alles vorbereitet für den großen Rave: Zelt aufgebaut, sechs große Lautsprecherboxen in Position, Mischpult und Lichteffekt-Maschine, dazu ein Stromgenerator mit genug Diesel für die ganze Nacht. Nur eine Genehmigung für ihre Party - die hatten die Raver nicht, meldet die Polizei.

Autobahnbrücke an A99: Polizei erteilt Ravern Platzverweis

So wurde die Party abgeblasen, noch bevor sie begonnen hatte. Der Raver-Voraustrupp - zehn Frauen und Männer meist aus München zwischen 16 und 54 Jahren - musste die ganze Ausrüstung wieder auf seinen Anhänger laden und abziehen. Die Polizei sprach einen Platzverweis aus.

Eine Streife hielt Wache - und schickte in den nächsten Stunden immer wieder Grüppchen von Ravern weg, bis zu denen es sich noch nicht herumgesprochen hatte, dass die Polizei als Partysprenger unterwegs war.

Party aufgelöst: Streife schickt immer wieder Grüppchen von Ravern weg

Nicht das erste Mal, dass die Szene irgendwo auf einer Waldlichtung oder einer Brücke nördlich von München feiern wollte. Die Polizeiinspektionen kennen das schon.

Wenn die Inspektion Ismaning diesmal nicht schon beim Aufbau eingeschritten wäre, hätten sich wenig später sicher die Beschwerden über Ruhestörungen gehäuft. „Da unter der Autobahnbrücke - das hört man weit“, sagt der Dieststellenleiter.

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