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In Ismaning wird kräftig gebaut.

Östlich der Aschheimer Strasse

Ismaning schafft weiter Wohnraum

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Ismaning baut und baut: 30 Wohnungen am Grabenanger, nun weitere 78 östlich der Aschheimer Straße. Dort war eigentlich was anderes vorgesehen.

Ismaning – Der Raum ist knapp, der Bedarf an günstigen Wohnungen riesig. Die Gemeinde Ismaning versucht, so gut wie möglich Abhilfe zu schaffen.

Erst kürzlich hat der Gemeinderat beschlossenen, 30 kommunale Wohnungen am Grabenanger zu bauen. Nun geht’s weiter – und zwar östlich der Aschheimer Straße. Für diese Fläche hat der Gemeinderat den Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Das Ziel: dort bis zu 78 Wohnungen bauen.

Die erste Variante sah zwölf Stadthäuser mit bis zu 42 Geschosswohnungen vor, die im Einheimischenmodell verkauft werden sollten. Als zweite Option präsentierte die Bauverwaltung eine komplette Nutzung der Fläche, um dort Wohnungen zu bauen. Die Verwaltung errechnete Platz für bis zu 78 Einheiten, deren Stellplätze in einer Tiefgarage realisiert werden könnten. Sie sieht für die Stadthäuser einige Schwierigkeiten: zum Beispiel, wenn sich verschiedene Bauherren nicht einig würden, etwa beim Bau und späteren Sanierungen einer gemeinsamen Tiefgarage.

So viel wie möglich, so schnell wie möglich

Im Gemeinderat waren sich die Fraktionen einig, dass es höchste Priorität habe, so viel Wohnraum wie möglich zu schaffen. „Keine Liste ist so lang wie die der Wohnungssuchenden“, betonte Peter Aurnhammer (CSU). Deshalb gebe es gute Argumente für die Abweichung vom ursprünglichen Plan, das Wohngebiet mit Stadthäusern abzuschließen. Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) erläuterte, dass bei der Realisierung von Stadthäusern die Ismaninger Kriterien für Einheimischenmodelle zudem grundlegend überarbeitet werden müssten. Günter Glasner (FWG) ging schon einen Schritt weiter und wünschte sich, dem noch auszuwählenden Planer vie

le Freiheiten zu geben. Sein Ansatz: „Der Architekt soll günstig möglichst viele Wohnungen schaffen.“

Und damit nicht genug: Aurnhammer kündigte für seine CSU-Fraktion einen Antrag an, der vorsieht, schon jetzt mit den Planungen eines weiteren Einheimischenprogramms zu beginnen, da die Realisierung lange dauert.  

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