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Die Seele der BRK-Bereitschaft: Gabriele Angenendt. 

Die Seele des BRK 

Ismaning trauert um Gabriele Angenendt

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Ismaning – Zur Jahresabschlussfeier der BRK-Bereitschaft Ismaning hat sich Gabriele Angenendt noch geschleppt. „Ihr Gesicht war von der Krankheit gezeichnet, der Körper vom Krebs sichtlich geschwächt. Aber sie war gekommen“, schildert Bereitschaftsleiter Fried Saacke diesen letzten gemeinsamen Abend mit seiner Stellvertreterin.

Dieses Fest hatte sie unbedingt noch im Kreise ihrer Kameradinnen und Kameraden verbringen wollen. Drei Wochen später ist sie gestorben. Gabriele Angenendt wurde nur 61 Jahre alt.

„Helfen war ihr Leben“, sagt ihr Ehemann Thomas Angenendt (59), wie seine Frau Vize-Bereitschaftsleiter beim Roten Kreuz in Ismaning. „Sie war die gute Seele unserer BRK-Bereitschaft.“

42 Jahre lang ehrenamtlich im Einsatz für das BRK

Und das 42 Jahre lang. So kannte sie fast jeder in Ismaning. Als Sanitäterin war sie nahezu auf allen größeren Veranstaltungen im Ort im Dienst, um zu helfen, wo immer Hilfe benötigt wurde. Ehrenamtlich. Um andere zu unterstützen, hat sie Urlaub und Freizeit drangegeben, ohne es als Opfer zu sehen. Besonders lagen ihr Kinder und Jugendliche am Herzen. Gerne war sie auf Schulfesten und Kinderveranstaltungen im Einsatz, half und tröstete, wenn sich jemand verletzte hatte und machte mit ihrem persönlichen Beispiel die beste Werbung für das Rote Kreuz, über dessen Aufgaben und Arbeit sie gerne informierte.

Menschlichkeit und Zuneigung

Menschlichkeit und Zuneigung standen für Gabriele Angenendt auch beruflich an erster Stelle. Als Altenpflegerin mit gerontopsychiatrischer Kompetenz kümmerte sie sich im AWO-Seniorenstift Ismaning um die an Demenz erkrankten Menschen ihrer Wohngruppe. „Der Tod begleitete sie das ganze Leben. Sie war für die Bewohner des Altenheims in deren letzten Lebensjahren da und auch bei ihnen, wenn sie starben“, sagt Fried Saacke.

Mit der eigenen Vergänglichkeit wurde sie vor fünf Jahren heftig konfrontiert. Brustkrebs. Doch lebenslustig wie sie war, kämpfte sie und schien die Krankheit besiegt zu haben, sagt ihr Mann Thomas. Auch als der Krebs im vergangenen November zurückkehrte, gab sie sich nicht geschlagen. Sie kämpfte mit aller Kraft, ihr Mann unterstütze sie.

„Doch diesmal hat es die Gabi nicht geschafft“, sagt Fried Saacke. „Mit Gabi Angenendt verliert das Rote Kreuz eine geschätzte Kameradin, eine vorbildliche Führungskraft und ein engagiertes Mitglied.“ Und er selbst eine gute Freundin, die ihn als Stellvertreterin stets unterstützt habe. Günter Hiel

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