Helmut Rosenmüller stellt die Gruppen vor.
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Helmut Rosenmüller stellt die Gruppen vor.
Über 500 Besucher kommen zum Adventssingen.
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Über 500 Besucher kommen zum Adventssingen.

Über 500 Besucher

Ismaninger Adventssingen: Der König der Hoagarten

Ismaning – Wer beim Ismaninger Adventssingen dabei sein will, muss früh dran sein. Binnen drei tagen waren im Vorverkauf alle gut 500 Karten weg. Die Veranstaltung des Trachtenverein D’Roaga Buam Ismaning ist im Münchner Norden so etwas wie der König der Hoagarten.

Heuer standen das Ensemble des Münchner Adventssingens auf der Bühne im Ismaninger Bürgersaal, der Familiengesang Rehm, das Harfen-Duo Demer/Niedermeier, der Salz-Steirer Viergsang, die Sunseit’n Bläser und die Stoaberg Sängerinnen. Die Fläche war damit wieder bis zum letzten Zentimeter ausgereizt – quantitativ wie qualitativ. Die Erfolgsformel der seit 40 Jahren beliebten Veranstaltung stand nur am Anfang einmal kurz im Rampenlicht. Helmut Rosenmüller begrüßte die Gäste und gab die Bühne frei für die von ihm für gut befundenen Gruppen. Rosenmüller reist immer wieder zu großen volksmusikalischen Veranstaltungen, lässt diese auf sich wirken und wählt danach seine Gäste aus. Längst ist es in der Szene eine Art Ritterschlag geworden, nach Ismaning kommen zu dürfen.

Ritterschlag für Volksmusiker

Da kommt dann auch eine Koryphäe der Volksmusik wie Moritz Demer, Leiter der Münchner Schule für Bairische Musik. Er war gleich in zwei Ensembles vertreten: Mit Lehrern seiner Schule bildete er das Ensemble des Münchner Adventssingens und zusammen mit dem ebenfalls bekannten Hans Niedermeier gab er ein Harfenduo par excellence.

Fernsehmoderatorin führt durchs Programm

Eine Doppelrolle hatte auch die Fernsehmoderatorin Elisabeth Rehm-Wank, die beim 40. Geburtstag des Ismaninger Adventssingens moderierte hatte und diesmal bei der 43. Auflage noch mehr zu tun hatte. Neben den Einleitungen zu den musikalischen Runden sang sie im Familiengsang Rehm mit. Die Sprecherin las nicht einfach Texte vor oder sagte Witze auf, sondern hat Texte speziell für Ismaning geschrieben. Sie und ihr Mann sinnierten heiter über das Plätzchenbacken, schickten dann aber die Menschen auch ein Stück weit nachdenklich nach Hause mit ihren Gedanken zu einer Welt, in der die Menschen wieder mehr zusammen halten sollten.

Die Ismaninger auf der Bühne waren auch heuer die Jugendlichen der gastgebenden Roaga Buam. In einem Krippenspiel stimmte der Nachwuchs des Ismaninger Trachtenvereins die Menschen auf die Vorweihnachtszeit ein. Unterstützt wurde das bayerische Hirtenspiel durch die Harfen und ein wunderbar zum Spiel passendes Hirtenlied der Familie Rehm.

Buben und Madl halten am Dialekt fest

Helmut Rosenmüller war stolz auf die Reaktionen der gut 500 Besucher im Saal und auf die von den Ismaninger Kindern aufrecht gehaltene Tradition: „Das sind in ihrem Alter doch die einzigen, die noch bayerisch sprechen können“, sagte er. Ein großes Kompliment.

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