Lawinenabgang im Berchtesgadener Land - Großeinsatz

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Naturtrüb und herb: Stefan Handke (r.) aus Ismaning und Thomas Kulle kosten vom ersten „Garchinger Campus Bräu“, das derzeit noch im schwäbischen Gundelfingen gebraut wird. Ab 2018 soll das in einem Brauerei-Gasthaus in der Neuen Mitte „Galileo“ auf dem Forschungscampus geschehen.

"Garchinger Campus Bräu"

Ein Ismaninger bringt das Bier nach Garching

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Garching  - Auf dem Garchinger Forschungscampus gibt es in punkto Naturwissenschaften wenig, was es nicht gibt. Was aber Zerstreuung betrifft, besteht Nachholbedarf. In diese Lücke in der Wissenschaftswelt stößt der Ismaninger Stefan Handke. Der 57-Jährige gründete mit zwei Partnern die kleine Privatbrauerei „Garchinger Campus Bräu“, die Ende 2017 in die Neue Mitte „Galileo“ einziehen wird.

Einen ersten Vorgeschmack auf das neue Bier gibt es am Samstag und Sonntag, 10./11. September, im Rahmen der Regionalmesse Garchinger Herbsttage. Stefan Handke ist Mitinvestor des derzeit im Bau befindlichen Zentralgebäudes auf dem Forschungscampus. Er hatte bei der Planung des Hauses mit Hotel und Kongresszentrum schon die Idee für eine typisch bayerische Kleinbrauerei: „Der Forschungscampus hat ein internationales Klientel, das meist zum ersten Mal in Europa ist. Diese Gäste müssen wissen, dass sie in Bayern sind und das geht eben am besten mit der Botschaft Bier“, sagt Stefan Handke.

Brauerei-Gasthof mit 300 Plätzen

Für dieses Projekt ist ein Brauerei-Gasthaus geplant worden mit rund 300 Plätzen rund um die Stahlkessel. Das Bier wird bis Ende 2017 im schwäbischen Gundelfingen gebraut und ist naturtrüb. Vom Geschmack her soll es ein etwas herberes Helles sein, ähnlich wie das Augustiner. Stefan Handke erklärt, dass er mit seinen Partnern Thomas Kulle aus München und Christian Fehl aus Germering an drei festen Biersorten arbeitet, die der Garchinger Campus Bräu mit saisonalen Experimenten ausbauen möchte. „Wir wollen auch einmal etwas schrägere Biersorten brauen in den Grenzen des bayerischen Reinheitsgebotes und auch Expeditionen ins Bierreich machen.“

2018 wird der Garchinger Campus-Bräu dann auch in den eigenen Kesseln auf dem Forschungscampus gebraut. Das Trio der Brauereigründer wird mit 1600 Hektolitern im ersten Jahr beginnen und setzt vor allem auf den Absatz im eigenen Haus. Eine Flaschenabfüllung ginge nur über fremde Dienstleister und käme teuer.

Erste Kostprobe bei den Herbsttagen

Handke erklärt jedoch, dass eine eigene Fassabfüllung des Campus Bräu vorbereitet wird und möglicherweise auch Partyfässer mit fünf Litern vertrieben werden. Die Brauerei zwischen den weltbekannten Forschungsinstituten gibt von ihren Anlagen her eine jährliche Bierproduktion von bis zu 5000 Hektoliter her. Die erste öffentliche Bierprobe haben Stefan Handke und seine Mitstreiter für die Garchinger Herbsttage anberaumt. Zu der Regionalmesse, zu der rund 10 000 Besucher erwartet werden, kommen die ersten zehn Hektoliter des von einem Ismaninger produzierten Garchinger Bieres zum Ausschank.

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