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Zwei der vielen Gäste in Ismaning:  Kiko Pedrozo und Martina Eisenreich.

Zehn Jahre Arsnoah

„Erfolgsgeschichte aus dem Nichts“

Seit zehn Jahren ist der Kulturkreis Arsnoah eine feste Größe der Ismaninger Kulturlandschaft. In der harmonischen Jahreshauptversammlung wurde die Vorstandschaft teilweise umgestaltet und blickte voraus auf das 100. Konzert.

IsmaningAus dem Kulturkreis entwuchs ein Verein, der mittlerweile auch schon seit acht Jahren die Basis der Vollmondkonzerte bildet. Anfang 2018 wird Arsnoah voraussichtlich sein 100. Konzert ausrichten. Der ehemalige Musikschulleiter und Vorsitzende Alexander Kügel stellte stolz fest, dass der Verein im Ort etabliert ist: „Wir haben unsere Nische mit europäischer, amerikanischer und südamerikanischer Musik gefunden.“

Kügel stellte sich bei den Neuwahlen wieder zur Verfügung und wurde mit zwei Enthaltungen bestätigt. Andrew Strong löste Barbara Fromberger als 2. Vorsitzender ab. Der neue Stellvertreter des Vorsitzenden ist ein begeisterter wie bekannter Ismaninger Musiker und Chorsänger.

Wiedergewählt: Alexander Kügel. Foto/ A: GUV

Neu in der Vorstandsmannschaft ist Herbert Gempel, der als Schriftführer Karla Widmann ablöst. In den Ämtern bestätigt wurden Kassier Gerd Richter sowie die beiden Beisitzer Gesine Vogel und Christine Popp. Die Versammlung beschloss weiter, den Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft von zwölf auf 15 Euro anzuheben. Schon heute ist es aber so, dass die Kulturfreunde in Ismaning ihren Beitrag mit einer Spende aufstocken.

Das 100. Konzert ist in Planung

Die aus dem Vorstand ausgeschiedene Karla Widmann dankte dem Vorsitzenden Alexander Kügel dafür, dass Arsnoah immer wieder jungen Künstlern eine Bühne bot, sich einem großen Publikum zu zeigen. „Wir sind aus dem Nichts entstanden und haben in den letzten zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben“, sagte Alexander Kügel.

Eigentlich gründete sich die Gruppe der kulturbegeisterten Ismaninger, um sich mit dem Vorschlag eines Kulturcafés und weiteren Ideen in die Planungen des Kulturzentrums Seidlmühle einzubringen. Dieser Wunsch des Kulturtreffpunktes ging nicht in Erfüllung, aber dann entstand aus der Bürgerinitiative eine längst etablierte Konzertreihe.

Für die Veranstaltungen bekommt der Verein auch 2000 Euro Zuschuss jährlich von der Gemeinde, vergangenes Jahr zum zehnjährigen Bestehen wurde auf 3000 Euro einmalig aufgestockt.

Das nächste Vollmondkonzert ist am Samstag, 6. Mai, ab 20 Uhr in der Seidlmühle „Take 4 & Friends“. Fest geplant ist auch schon der kubanische Abend mit dem Yeni Toro Band Quartetto am Samstag, 8. Juli um 20 Uhr in Jans Bistro. In der Diskussion machten sich die Mitglieder schon erste Gedanken für das 100. Konzert des Vereins. Einige Mitglieder würden sich freuen, wenn mit einem gemeinsamen Konzert mehrerer Ismaninger Chöre die Talente der Gemeinde eine große Bühne bekämen.

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