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Der Nachwuchs ist auch dabei: Die Roaga Buam marschieren mit in der "Ismaninger Großfamilie".

Auftakt der Ismaninger Festwoche

Vereinsparade im Trockenen

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Es war ein perfekter Start der Ismaninger Festwoche. Bürgermeister Greulich zapfte mit zwei Schlägen an.

Auch wenn es ein Tag zwischen Regen und Unwetter war, die Ismaninger hatten wieder einmal das verdiente Glück. Sie demonstrierten zum Auftakt der bis Sonntag laufenden Festwoche ihr besonderes Gemeinschaftsgefühl und wurden belohnt: Der bunte Festzug vom Schloss zum Bierzelt am Eisweiher verlief im Trockenen. Für die Vereine ist der Festzug eine Pflichtveranstaltung. Und nicht nur für die unter Ehrenbögen durch den Kern des Dorfes geleiteten Schützenkönige stellte der Umzug einen unvergesslichen Höhepunkt dar. Bürgermeister Alexander Greulich marschierte an der Spitze des Zugs, „der für mich gefühlt jedes Jahr länger wird“.

"Wer hier keinen Anschluss findet, dem kann ich auch nicht helfen."

 Er zeigte sich dankbar gegenüber den Vereinen, die nicht einfach nur Vorstand und die Fahnenabordnung entsenden. Ismanings Gruppen kommen in Vereinsstärke und nicht selten mit einheitlichen Erscheinungsbildern in Clubanzügen oder einer speziellen Tracht. Greulich blickte stolz auf seine Ismaninger Großfamilie: „Die Vereine treten hier nicht symbolisch auf, sondern sie leben ein Fest für Ismaninger. Und das wiederum macht die Dorfgemeinschaft aus.“ Diese Präsenz der Vereine wird es fast jeden Tag auf dem Festplatz am Eisweiher geben und besonders am Sonntagnachmittag bei dem Festakt zum 120-jährigen Bestehen des Männergesangvereins. 

Für Bürgermeister Greulich ist das auch ein wesentliches Angebot für Neubürger: „Wer hier keinen Anschluss findet, dem kann auch ich nicht helfen.“ 

Stolz vorneweg und diesmal mit Hut

Im Festzelt setzte Bürgermeister Greulich heuer modisch neue Akzente beim Anzapfen mit Hut. Das komplettierte Trachten-Outfit schien aber nicht zu stören, weil der Gemeindechef mit zwei ganz souveränen Schlägen seine Pflicht erledigt hatte. 

Neuer Wirt, schönes Zelt

Und dann konnten die Ismaninger das neue Festzelt genießen, das am Mittwochabend ein großes Thema war. Mit Jochen Mörz hat Ismaning einen neuen Festwirt, mit dem alle vom ersten Eindruck her sehr zufrieden waren. „Das Zelt von dem neuen Festwirt ist das schönste seit 30 Jahren hier in Ismaning“, sagte nicht nur Alfred Devingtel, der Bezirksverkaufsleiter von der Löwenbräu-Brauerei. Die Mitveranstalter des FC Ismaning haben deshalb besondere Luxusboxen für eine weitere Aufstiegsfeier. Zur Festwoche gibt es heute den Kindernachmittag mit verbilligten Preisen und später ab 22 Uhr das Feuerwerk, sollte das Wetter mitspielen. Höhepunkt ist der Sonntag mit dem Jubiläum des Männergesangsvereins. Um 10 Uhr wird ein Gottesdienst im Schlosspark gefeiert mit Festzug (11 Uhr) und Festakt (13.30 Uhr). Ab 15 Uhr startet der traditionelle Oldtimerkorso durch Ismaning.

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