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Polizei warnt

Trickbetrug am Telefon: Zehn neue Fälle

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Die Polizei warnt vor Trickbetrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und versuchen, den Bürgern ihr Geld beziehungsweise Wertgegenstände abzuluchsen. Zehn neue Fälle aus Ismaning und Unterföhring beschäftigen derzeit die Gesetzeshüter.

Ismaning - Geschädigt wurde von den Angerufenen niemand, wie die Polizei berichtet. Sämtliche betroffene Bürger im Alter von 50 Jahren aufwärts seien aufgrund der Anrufe misstrauisch geworden und hätten letztlich die Polizei alarmiert. Die Maschen des oder der Täter hätten sich bei den Anrufen zum Teil unterschieden.

Alle Fälle haben gemeinsam, dass sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgegeben haben. Das eine Mal hätten die Trickbetrüger zum Beispiel behauptet, bei dem Angerufenen habe das Finanzamt eine Steuerschuld festgestellt. Dann wurde der Betroffene dazu aufgefordert, einen Geldbetrag an ein Konto zu überweisen, um sich weitere Unannehmlichkeiten mit der Behörde zu ersparen.

In anderen Fällen gaben die Betrüger an, die Polizei habe bei der Gefangennahme eines Einbrechers einen Zettel mit dem Namen des Angerufenen gefunden. Aus diesem Grund werde befürchtet,  Geld und Wertgegenstände seien nicht mehr in der Wohnung beziehungsweise dem Haus sicher. Den Angerufenen wurde dann vorgeschlagen, Geld und Wertgegenstände einem Boten zu übergeben oder das Geld auf ein Konto zu überweisen. In einigen Fällen wurde den Betroffenen auch geraten, Geld von der Bank abzuheben, weil es dort nicht sicher sei.

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