Luis möchte seinen Gustav zurück! Renate Sigls Sohn auf einem Bild aus glücklichen Tagen. 
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Luis möchte seinen Gustav zurück! Renate Sigls Sohn auf einem Bild aus glücklichen Tagen. 
In diesen Sog ist Gustav geraten. Renate Sigl am Bach mit dem Wasserrohr am Überlaufkanal. Der Hund ist entkommen – und wohl von jemandem aufgenommen worden.
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In diesen Sog ist Gustav geraten . Renate Sigl am Bach mit dem Wasserrohr am Überlaufkanal. Der Hund ist entkommen – und wohl von jemandem aufgenommen worden.

Entführt?

Übler Verdacht im „Fall Gustav“

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Wo ist Gustav? Familie Sigl aus Ismaning gibt nicht auf bei der Suche nach ihrem Labrador.  Nun tut sich ein übler Verdacht auf.

Ismaning – Renate Sigl hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Die Hoffnung darauf, dass Familienhund „Gustav“ wieder auftaucht. Egal wo, egal wann und egal wie. „Hauptsache er kommt wieder“, sagt Sigl. Doch seit vergangenem Sommer ist der Labradorrüde spurlos verschwunden.

Rückblende. Am 9. Juli 2016 reitet die Nachbarstochter, die ihr Pferd auf dem Hof der Familie Sigl untergestellt hat, aus. An ihrer Seite: Gustav. Es ist ein heißer Tag. Daher springt der zweijährige Labrador in den Überlaufkanal am Ismaninger Speichersee, um sich abzukühlen – und verschwindet.

Von der Strömung in Wasserrohr gesaugt

Wie das Mädchen Renate Sigl inzwischen erzählt hat, wurde Gustav von der starken Strömung offenbar in ein Wasserrohr unterhalb der Auffahrt zum Kraftweg gezogen. Knapp 30 Meter wird er durch das Rohr gespült – und überlebt offenbar. Gustav wäre nicht der erste Hunde, den dieses Schicksal ereilt.

Gleicher Bach, anderer Labrador: Wie die „Bild“ berichtet, hätte das Wasserrohr beinahe auch die Hündin von TV-Moderator Jochen Bendel das Leben gekostet. Auch „Khalessi“ tollte im Überlaufkanal umher und wurde durch das Rohr gespült. „Ich habe sie aus dem Wasser gezogen und wiederbelebt“, sagt Bendel der Boulevardzeitung. „Sie war danach verängstigt, entkräftet und geschockt.“

Bauer in Walpertskirchen hat den Hund gefüttert

Ähnlich dürfte es Gustav gegangen sein. Doch die Hauptsache, so sagt Renate Sigl, sei, dass er lebt. Dass dem so ist, davon ist Sigl überzeugt. Inzwischen haben sich nämlich mehrere Spaziergänger auf zahlreiche Suchinserate bei ihr gemeldet, die Gustav an seiner markanten rotblonden Färbung erkannt haben wollen.

„Erst vor ein paar Wochen hat mich ein Bauer aus Walpertskirchen angerufen“, erzählt Sigl. Der Landwirt aus dem Landkreis Erding hat selbst eine Hündin, eine zu diesem Zeitpunkt läufige noch dazu. Das habe Gustav wohl angelockt, der vom Bauern einen Napf mit Fressen hingestellt bekam – und anschließend wieder verschwand.

Erst am Tag darauf, so erzählt Renate Sigl, habe der Bauer von Gustavs Verschwinden in der Zeitung gelesen. Er rief trotzdem bei Familie Sigl an. Die fuhr nach Walpertskirchen und zeigte dem Bauern ein Bild ihres Hundes. „Es besteht kein Zweifel, dass es Gustav war“, sagt Renate Sigl.

Hat jemand Gustav versteckt? 

Sie hat nun einen üblen Verdacht: Der Bauer beschrieb Gustav als „nicht verwildert und wohl genährt“ – also nicht unbedingt so, wie man sich einen Hund vorstellt, der seit elf Monaten auf sich alleine gestellt ist. Sigl glaubt daher: „Gustav ist im Besitz von jemandem.“ Und dieser jemand versteckt den Hund offenbar, womöglich auf einem der vielen abgelegenen Höfe, so vermutet sie: „Seitdem ich vermehrt Suchanzeigen schalte, wird Gustav immer weniger gesehen.“

Ihr sehnlichster Wunsch ist daher, dass sich derjenige meldet und Gustav wieder hergibt. „Das wird er zwar nur ungern tun, aber Gustav gehört zu uns.“ Vor allem ihr Sohn Luis hat noch immer mit dem Verschwinden seines vierbeinigen Gefährten zu kämpfen. „Das hat ihn bis heute nicht losgelassen“, sagt Sigl. „Wir vermissen Gustav einfach immer noch.“

Hinweise

nimmt die Familie Sigl unter Tel. 089/961 38 98 oder 0179/48 68 267 entgegen.

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