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Die Krone für den Rohbau: Richtfest für das Kindergarten-Haus feiern (v.l.) Alois Wenig von der Firma „Mader“, Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich, Heinz Greiner vom Ismaninger Bauamt, Kindergarten-Leiterin Elke Kennel und Architekt Nikolaus Meißler.

An der Max-Hueber-Straße: Richtfest für neuen Kindergarten

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Ismaning - In ganz Ismaning wird derzeit gebaut, um genügend Plätze für die Kinderbetreuung anbieten zu können. Ganz nach Plan läuft das Projekt an der Max-Hueber-Straße, wo Richtfest gefeiert wurde für das Haus, in dem ein Kindergarten mit vier Gruppen untergebracht werden soll.

Das neue Haus wird ab Herbst 2017 Ersatz sein für den wenige Hundert Meter entfernten Kindergarten an der Reisingerstraße. Diese Flächen werden benötigt für die Erweiterung der Camerloher-Grundschule samt Hort und Mittagsbetreuung. Für diese Verlagerung nimmt die Gemeinde Ismaning 5,8 Millionen Euro in die Hand. 

Stolz sagte Bürgermeister Alexander Greulich (SPD), dass Planer und Baufirmen dem Drängen des Gemeinderates auf einen schnellen Bau entsprochen haben. Die Baugenehmigung wurde am 4. Februar erteilt und Baubeginn war am 7. März. Acht Monate später folgte nun das Richtfest zur Fertigstellung des Rohbaus. Obwohl der Bau von den Kosten und der Zeit her voll im Plan liegt, warnte Greulich, „dass wir weiter ein sportliches Rahmenprogramm haben. Aber Ismaning wächst nun einmal schneller, als uns das manchmal lieb ist“. 

Kürzlich hatte die Gemeinde die Weichen gestellt, um das Behelfskinderhaus an der Aschheimer Straße von vier auf acht Krippen-Gruppen im Bau zu vergrößern. Greulich erklärte am Rande des Richtfestes, dass es angesichts des ständig steigenden Bedarfs auch für das Projekt an der Max-Hueber-Straße solche Überlegungen gab. Eine Vergrößerung des Kindergartens scheitere jedoch an den gesetzlich vorgeschriebenen Außenflächen, die nicht mit dem Haus mitwachsen könnten. 

Den Richtspruch hielt der ortsbekannte Ismaninger Hubert Zieglmeier, der als bayerischer Dichter auf dem Baugerüst schon einmal proben konnte für seinen erneuten Auftritt als Moderator bei der Christbaumversteigerung. Er sorgte nach dem Richtspruch, zusammen mit Harry Zimmermann von der Band „D’Hockableiba“, auch für die musikalische Unterhaltung beim Richtfest. 

Mit dem neuen dreistöckigen Gebäude geht die Gemeinde Ismaning auch neue Wege: Während sich im Erdgeschoss und im ersten Stock die vier Gruppen der von Elke Kennel geleiteten Betreuungseinrichtung befinden, gibt es einen zweiten Stock mit vier rund 50 Quadratmeter großen Wohnungen. Sie sollen einmal Erzieherinnen beziehen können. Eine Idee, die zunächst als Standortfaktor bei der Personalsuche dienen und dann helfen soll, die neuen Mitarbeiter langfristig am Ort halten zu können. Bürgermeister Greulich betonte nicht nur für den Bau an der Max-Hueber-Straße: „Wir schaffen hier in Ismaning die bestmöglichen Bedingungen für unsere Kinder.“

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