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Vor der Rettungswache: Inspektionsleiter Albert Bauer (l.), Abteilungsleiter Gabriel Pollack (3.v.l.), Bürgermeister Alexander Greulich (5. v.l.), Roland Dollmeier (2. v.r.), Geschäftsführer des Rettungszweckverbands München.

Bayerisches Rotes Kreuz

Rettungswache Ismaning wieder 24 Stunden besetzt

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Ismaning – Die Lebensretter in Ismaning stehen wieder rund um die Uhr bereit. Am Dienstag wurde in der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit einem kleinen Empfang gefeiert, dass der Standort an der Osterfeldstraße wieder 24 Stunden besetzt ist.

Bis 2008 hatten die Ismaninger bereits eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Deshalb wurde das an die Feuerwehr angrenzende Anwesen an der Osterfeldstraße auch auf den 24-Stunden-Betrieb ausgerichtet. Ein Gutachten über die Rettungsdienste vom März 2008 ergab dann aber eine Aufsplittung des Rettungsdienstes: zwölf Stunden Betrieb in Ismaning und die restlichen zwölf Stunden in Garching-Hochbrück. Seither haben die Einsätze des Rettungsdienstes im Münchner Norden aber stetig zugenommen.

Zahl der Einsätze nimmt ständig zu

Sönke Lase, der Leiter Rettungsdienst im BRK-Kreisverband München, verweist auf einen Einsatzzuwachs im Großraum München von 17 Prozent seit 2012. Deshalb ergab die neuerliche Bedarfsanalyse im Mai dieses Jahres, dass die 24-Stunden-Bereitschaft für Ismaning gerechtfertigt ist. Auch für Hochbrück ist eine Verbesserung denkbar. Roland Dollmeier, Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes München, bestätigt Gespräche, ob die Bereitschaft in Hochbrück eventuell von zwölf auf 16 Stunden täglich ausgedehnt werden kann.

Wache bekommt zweiten Rettungswagen

Das BRK in Ismaning feierte am Dienstag nach acht Jahren die Rückkehr zum Maximum. In der Wache sind die Möglichkeiten schon vorhanden für „den wachen Zustand der Entspannung“, wie im Fachjargon die Nachtruhe der Rettungshelfer heißt. Das Personal mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen Aktiven im Rettungsdienst wurde in den vergangenen Monaten schrittweise aufgestockt für den 24-Stunden-Neustart zum 1. Oktober. Gerechnet wird täglich mit durchschnittlich zwölf bis 14 Einsätzen von Ismaning aus. Mit der Umstellung bekommt die Wache nun auch wieder ein zweites Fahrzeug, das bislang in München stationiert war.

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