Die Aula ist licht, der Blick geht ins Grüne. Direktor Markus Martini (l.) zeigt Bürgermeister Alexander Greulich das Gymnasium. 
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Die Aula ist licht, der Blick geht ins Grüne. Direktor Markus Martini (l.) zeigt Bürgermeister Alexander Greulich das Gymnasium. 
Hell und modern: der Musiksaal.
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Hell und modern:  der Musiksaal.
Wie ein kleiner Park wirken die Pausenhöfe.
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Wie ein kleiner Park wirken die Pausenhöfe.
Noch ein Rohbau: das Lehrerzimmer
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Noch ein Rohbau: das Lehrerzimmer
Ein Klassenzimmer.
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Ein Klassenzimmer.
Der gläserne Übergang.
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Der gläserne Übergang.
Das Foyer.
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Das Foyer.
Ein Klassenzimmer.
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Ein Klassenzimmer.

Baustellenrundgang

So fesch wird das Gymnasium Ismaning

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Das Gymnasium Ismaning am Seidl-Kreuz-Weg ist bereit für den zweiten Start. Nach der halben Premiere 2017 geht dieses Jahr im September fast die komplette Schule in Betrieb. 

IsmaningSchüler, Eltern und Lehrer des neuen Gymnasiums Ismaning können gelassen sein:Nach den Bauteilen C und D sind nun auch die Klassenzimmer der Trakte A und B bereit für den ersten Schultag am 11. September. Davon hat sich Bürgermeister Alexander Greulich bei einer Baustellenführung mit Schulleiter Markus Martini überzeugt. Die Arbeiten auf der Baustelle laufen weiter auf Hochtouren, aber Bürgermeister und Rektor haben weit weniger Bauchschmerzen als vor einem Jahr. Die Übergänge zwischen den Gebäudeteilen samt Wanddurchbrüchen sind fertig, die neuen Pausenhöfe wirken wie ein kleiner Park, und aus fast allen Räumen blicken die Schüler aus dem Fenster ins Grüne.

Faszinierende technische Möglichkeiten

Direktor Martini zeigte sich begeistert von den technischen Möglichkeiten, die in einigen Zimmern die Touchscreen-Tafeln der allerneuesten Generation bieten. Diese sehen aus wie riesige Flachbildschirm-Fernseher und werden bedient wie ein überdimensioniertes Tablet. Der Lehrer schreibt mit dem Finger auf der Tafel, kann die Größe verändern und bei einer vollen Fläche einfach nach unten weiterscrollen. Abgerundet werden die technischen Möglichkeiten durch Korrekturoptionen, Aufzeichnungen schrittweise rückgängig zu machen, oder auch der Möglichkeit, den gesamten Unterricht auf einem USB-Stick abzuspeichern. „Unsere Lehrer nutzen die moderne Technik sehr gerne“, sagt Schulleiter Markus Martini.

Beim Umbau waren viele Hürden zu meistern

Bürgermeister Greulich ist auch erleichtert, weil das Gymnasium eine sehr aufregende Baustelle für die Gemeinde Ismaning war. Er erinnert sich noch gut an den Auszug des Commundo Tagungshotels aus dem Gebäude und die Analysen der Bausubstanz: „Die Baustelle war von Anfang an spannend mit einer Vielzahl ungeklärter Fragen. Bei der Sanierung mit Umbau waren schon einige atypisch hohe Hürden zu überspringen.“ Für Greulich ist der Umbau des Tagungszentrums aber weiterhin die richtige Lösung, zumal Ismaning nun deutlich größere Klassenzimmer hat als bei einem Neubau auf der grünen Wiese.

Die ursprüngliche Planung der Gemeinde sah für das Gebäude Kosten in Höhe von 20 Millionen Euro vor. Nun liegt man wohl um die 40 Millionen. Mit Blick auf andere Gymnasien im Landkreis München ist das für Greulich auch noch in Ordnung: „Ein Neubau hätte wohl um die 80 Millionen Euro gekostet.“

Rund 40 Millionen Euro kostet das Projekt

Das Ismaninger Gymnasium bekommt im neuen Schuljahr sechs fünfte Klassen, von denen zweieinhalb Vorläufer des künftigen Gymnasiums in Unterföhring sind. Die Tendenz der drei Jahrgangsstufen geht in die Richtung, dass auf rund 100 Ismaninger Schüler 60 aus der südlichen Nachbargemeinde kommen. Die Zahl der unterrichteten Klassen in den Jahrgangsstufen fünf bis sieben steigt von elf auf 17 Klassen. Wenn die Unterföhringer in ihre Schule umziehen, dürfte das Gymnasium mit Ismaningern in den Jahrgangsstufen fünf bis 13 gefüllt sein.

Lehrerzimmer wird erst später fertig

Der für alle noch verkraftbare Wermutstropfen des Schulstarts ist die Verzögerung beim Verwaltungstrakt. Das Lehrerzimmer mit Blick durch eine Glasfront auf den Haupteingang ist derzeit noch ein Rohbau. Aber auch hier zeigt sich, dass es künftig mehr Platz geben wird als in einem durchschnittlichen bayerischen Gymnasium.

Rektor Markus Martini freut sich auch auf die künftige Aula mit Platz für bis zu 200 Gäste. Dieser Glaspavillon im Grünen hat die Besonderheit, dass sich die Bühne in Mitte des Raumes befindet und die Menschen rundherum sitzen. Mittendrin statt nur dabei wird hier das Motto lauten bei künstlerischen Aufführungen der Schüler.

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