Der Boden des Allwetterplatzes ist rissig und porös. Deshalb wird er jetzt saniert.
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Der Boden des Allwetterplatzes ist rissig und porös. Deshalb wird er jetzt saniert.

Mehr als 200.000 Euro Investition

Sport soll hier noch schöner werden: Ismaning saniert Allwetterplatz

  • vonNico Bauer
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Der Allwetterplatz im Hain ist die wohl schönste Sportanlage von Ismaning. Freizeitsportler wie Schulen nützen regelmäßig die Sportanlage, die nun etwas in die Jahre gekommen ist. Deshalb nimmt die Gemeinde nun 210 000 Euro in die Hand, um die Anlage zu erneuern.

Ismaning - Die Lage innerhalb des ehemaligen Schlossparks neben der Hainhalle ist idyllisch und ein zentraler Treffpunkt in Ismaning. Verstärkt wurde die Nutzung noch einmal mit den Entwicklungen der Ganztagsschule. Die Sportplätze im Hain liegen in der Nachbarschaft mehrerer Schulen. Die Anlage wurde noch mehr bespielt und bekam noch mehr Bedeutung. Das rechtfertigt nun auch eine größere Investition aus der Gemeindekasse.

Drittes Basketballspielfeld entsteht

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Anlage bereits zweimal saniert, wobei man aus Kostengründen auf die ganz große Maßnahme verzichtete. Den normgerechten Ausbau ersparte man sich, sodass der alte Asphaltaufbau und die bestehende Gefällesituation unverändert belassen wurden. Im Laufe der Zeit wurde der Sportboden des Allwetterplatzes rissiger und poröser, weshalb für die Verkehrssicherheit nun die große Sanierung erfolgen muss. Die gründliche, langfristig haltende und allen Normen entsprechende Sanierung entspricht quasi einem Neubau der Anlage. Dem Vorschlag der Gemeindeverwaltung folgte dann auch der Gemeinderat und gab die 210 000 Euro Kosten frei.

Die Gemeinde verzichtet auf Feldmaße, die auch Wettkampfsport möglich machen. Die Anlage hat eine andere Bedeutung und soll der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Deshalb wird ein drittes Basketballspielfeld mit Körben für Kinder realisiert. Über die gesamte Länge des Platzes werden nach der Entscheidung des Gemeinderates keine Handballtore aufgestellt. Der künftige Sportboden, der auch einen generalerneuerten Unterbau bekommt, soll wie bisher grün sein.

Eisbahn im Hain ist möglich

Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) ist mit der Lösung sehr zufrieden, weil Fußball und Handball eher auf anderen Plätzen gespielt werden sollen. „Wir haben schon Beachhandball an anderen Stellen und es gibt auch Flächen für einen Soccer-Five-Platz“, sagt Greulich. In der historischen Umgebung des geschützten Hains sei es besser, für Basketball die Bälle nach oben zu werfen, als auf etwas zu schießen.

In den vergangenen Jahren stellte sich auch immer wieder die Frage, ob im Winter auf der Freizeitsportanlage temporär eine Eisbahn installiert werden kann. Die Vermieter solcher Anlagen sehen keine Chance, das schwere Material, wie gewohnt, in den Park zu transportieren. Greulich lässt aber eine Hintertür offen: „Wenn Ismaninger mit kleineren Fahrzeugen mehrfach fahren und Wege finden, dann wäre das möglich.“ Grundvoraussetzung einer Eisbahn im Hain ist auch weiterhin der Betrieb durch einen oder mehrere Ismaninger Vereine.

Die Erneuerung der Sportanlage soll im Frühjahr kommenden Jahres erfolgen. Dafür werden die Arbeiten noch heuer im Herbst ausgeschrieben.

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