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Das Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré in Unterhaching.

Stark betroffen: Altenheim St. Katharina Labouré

Vierter Jesuit  stirbt auf Corona-Station

Unterhaching/ Ismaning - Vier Jesuiten sind in den vergangenen drei Wochen in Unterhaching nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Wie die deutsche Ordensprovinz am Wochenende mitteilte, starb am Samstag Pater Ludwig Wiedenmann im Alter von 91 Jahren.

Ismaning/Unterhaching– Sehr ernst ist die Lage weiterhin im Seniorenheim St. Katharina Labouré in Unterhaching, wo mittlerweile 15 Senioren mit oder durch Corona starben. Darunter vier Jesuiten, die im Altenheim in einer Kommunität lebten. Die deutsche Ordensprovinz meldete am Sonntag den Tod von Pater Ludwig Wiedenmann SJ. Er starb am Samstag im Alter von 91 Jahren.

Wiedenmann stammte aus Regensburg. Er machte 1948 sein Abitur am Jesuitenkolleg Sankt Blasien im Schwarzwald und trat danach in den Orden ein. 1956 wurde er in München zum Priester geweiht, 1962 folgte die Promotion an der Gregoriana in Rom nach einem Aufbaustudium Missionswissenschaft.

Fast 30 Jahre war Wiedenmann Chefredakteur der Zeitschrift „Katholische Missionen“ in Bonn. Von 1979 bis 1988 leitete er das Missionswissenschaftliche Institut Missio in Aachen, seit 2016 lebte er in Unterhaching.  

Ismaninger Bürgerstift „coronafrei“

Positiver sind die Nachrichten inzwischen aus dem Ismaninger Seniorenheim: „Seit ein paar Tagen sind wir wieder coronafrei“, sagte Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) in der Sitzung des Gemeinderats. Im Bürgerstift, das von der Arbeiterwohlfahrt geführt wird, waren Ende März zwei Bewohner in Folge von Covid-19 gestorben (wir berichteten). kna/mm

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