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Gut 250 Gäste kamen zum Volkstanz.

Trachtenverein Stamm

Volkstanz in Ismaning verbindet die Leut'

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Ismaning  Zweimal im Jahr ist es gute Tradition, dass Menschen aus dem ganzen Landkreis nach Ismaning kommen, zum Volkstanz. Von diesem Abend geht keiner als Fremder nach Hause.

Gut 250 Gäste kamen in den Bürgersaal und gaben ein beeindruckendes Bild ab, wie sie etwa zum Auftakt gemeinsam in Formation tanzten, auch wenn es diesmal ein paar weniger als sonst waren. Alle begrüßten nach dem Auftakt vor der Bühne die Höhenkirchener Musikanten unter der Leitung von Erich Sepp, die traditionell in Ismaning aufspielen.

Selbst gebastelte Tanzzeichen

Diese alle Menschen verbindenden Tanzformen sind es, was für viele Bayern den Volkstanz ausmacht. Dazu passen dann auch die Gastgeber vom Trachtenverein Stamm, die mit viel Liebe und Herzblut die bayerischen Traditionen pflegen. So bekamen diesmal alle Gäste als Eintrittssymbol ein selbst gebasteltes Vögelchen mit in Ismaning gesammelten Federn. Fünf fleißige Damen aus dem Verein haben für den Volkstanz 300 Unikate der kleinen Vögel in den Tagen vor dem großen Tanztreffen gebastelt. Zu jedem Volkstanz gibt es andere Basteleien, die wiederum unter regelmäßigen Besuchern solcher Abende absoluten Sammlerwert haben. Viele Frauen haben ihre Siebensachen statt in Handtaschen in kleinen geflochtenen Köfferchen, an denen unzählige Eintrittsbasteleien der vergangenen Jahre baumeln.

In Ismaning gab es zwischen dem traditionellen Auftakt mit der Münchner Francaise bis hin zum gemeinsamen Schlusslied „Kimmt schö hoamli die Nacht“ mehrere Tanzrunden mit jeweils drei Stücken. In Ismaning ist es dann auch immer gute Tradition, dass noch der klassische Zwiefache als Zugabe gespielt wird. Und so hatten die Tanzfreunde mehrere Stunden das höchste Vergnügen und niemand ging als Fremder nach Hause von diesem Frühjahrsvolkstanz.

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