Sperrung wegen Feuerwehreinsatz: Schienenersatzverkehr für S7 und S20

Sperrung wegen Feuerwehreinsatz: Schienenersatzverkehr für S7 und S20

In falschen Bus gestiegen

Auf Schulweg verirrt: Polizei hilft Flüchtling

  • schließen

Ismaning - Ein achtjähriges Flüchtlingskind verirrt sich auf den Weg von der Schule nach Hause. Gemeinsam mit dem Busfahrer findet die Polizei den Wohnort des Kindes heraus.

Der Münchner Nahverkehrsplan kann ja schon für Erwachsene manchmal sehr verwirrend sein. Aber dem achtjährigen Flüchtlingskind muss es am Dienstagmittag vorgekommen sein wie in einer fremden Welt: Der Bub wollte von der Schule nach Hause fahren. Er lebt mit seiner Familie in der Traglufthalle in Taufkirchen. Allerdings erwischte er den falschen Bus und saß plötzlich in der Linie 285 von Haar nach Ismaning.

Der Busfahrer, ebenfalls afghanischer Abstammung, erkannte schließlich die Hilflosigkeit des Jungen und verständigte die Polizei. Er versuchte, mit dem Bub zu kommunizieren. Doch dieser reagierte verschlossen.

Über die Schulbücher konnte die Polizei die Schule herausfinden, die der Achtjährige besucht. Die Schule informierte die Beamten über Name und Wohnort des Kindes. Die Polizei brachten den Achtjährigen schließlich zurück zu seiner Familie in die Taufkirchner Traglufthalle.

rat

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schlachthof-Gelände:Daimler siedelt sich an
Schlachthof ist out, Daimler ist in: Auf dem Areal an der A99 bei Aschheim, direkt hinter den Möbelhäusern, werden bald Nutzfahrzeuge von Daimler stehen.
Schlachthof-Gelände:Daimler siedelt sich an
Straßen-Ausbau im Münchner Osten kostet 8,3 Milliarden Euro
Der Verkehrskollaps droht. Die A94 und die A99 werden ausgebaut. Ein Überblick über die Konzepte bis zum Jahr 2030.
Straßen-Ausbau im Münchner Osten kostet 8,3 Milliarden Euro
Gemeinderat entscheidet: „Am Fidsche“ darf nicht bleiben
Der kleine Weg zur Wasserwacht am Heimstettner See darf nun doch nicht „Am Fidsche“ heißen. Warum, das ist eine Geschichte über falsche Kompetenzen.
Gemeinderat entscheidet: „Am Fidsche“ darf nicht bleiben
Schneespuren als Beweis für Alkoholfahrt
Da hat sich eine Betrunkene selbst in die Bredouille gebracht: Mit ihrem Auto fuhr sie ausgerechnet zur Polizei, um sich zu beschweren.
Schneespuren als Beweis für Alkoholfahrt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion