Wollen die Welt ei bisschen besser machenen: (vorne v.l.) Johanna Musiol, Sophia Ernst, Katharina Huber, Nina Berg; Mitte: Sophie Ismair; (h. v.l.) Birgit Dobmaier, Theresa Westermeier, Lucia Döring, Nathalie Kaplan, Marie Hilberer. Foto: mic

Sozialaktion des BDKJ: Diese Helfer schickt der Himmel

Ismaning - In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen - darauf freuen sich die Mädchen und Buben der Jugendgruppe der Kolpingsfamilie Ismaning.

Von Donnerstagabend an werden die 15 Jugendlichen an der bundesweiten Sozialaktion des Bundes der katholischen Jugend (BDJK) teilnehmen. Was sie dabei genau erwartet, wissen sie noch nicht. Unter dem Motto „Dich schickt der Himmel“ wird die Gruppe eine ihnen bis dahin noch unbekannte soziale Aufgabe übernehmen. „Unmögliche Dinge möglich machen“, so lautet das Ziel.

Mit von der Partie bei der 72-Stunden-Aktion sind auch die Ministranten der Pfarrei Jakobus der Ältere in Feldkirchen. Sie haben sich allerdings für eine andere Schiene des Projektes entschieden: Die Jugendlichen haben sich ihre Aufgabe selbst ausgesucht. Mit Unterstützung der ortsansässigen Gartenbaufirmen May und Zimmermann werden die Ministranten den Gartenteil des ehemaligen Friedhofes der Pfarrei in einen Meditationsplatz umgestalten.

Vorbild für die Gestaltung ist das bekannte Labyrinth von Chartres. „Wir wollen unserer Pfarrei damit etwas Gutes tun“, sagt Alexander Zimmermann im Namen der Ministranten.

Mit großer Vorfreude wird in Feldkirchen dann auch der Besuch des Bischofsvikars Rupert Graf zu Stolberg erwartet. Er wird den Einsatz der Jugendlichen am Samstag um circa 18 würdigen.

Die 72-stündige Sozialaktion wird deutschlandweit gemeinsam gestaltet. Insgesamt nehmen über 3500 Gruppen daran teil. „Diese Aktion zeigt nicht nur, dass sich Kinder und Jugendliche für die Gesellschaft engagieren. Es geht uns vor allem um die Menschen, denen wir helfen. Dabei wollen wir auch zeigen, dass Kirche bewegt - und Spaß macht“, erklärt der Bund der Katholischen Jugend. ana

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