30 Jahre Dienst am Nächsten

- Aschheim - Zum 30. Bestehen der Nachbarschaftshilfe (NBH) Ascheim/Dornach hat Bürgermeister Helmut Englmann (CSU) das Engagement des Vereins in höchsten Tönen gelobt: "30 Jahre Dienst am Nächsten, Hilfe für Senioren, Kranke und Familien mit Kindern; 30 Jahre Mitgefühl, Zuwendung und soziales Engagement. Was für eine Leistung!"<BR>

<P>Englmann hatte bereits einen harten Tag hinter sich gebracht, als er am Spätnachmittag des vergangenen Samstag ans Mikrophon schritt. Zuvor war er auf dem Bezirksparteitag der CSU in Oberschleißheim (s. Seite 13) wo er ein Schreiben der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens in die Hand bekam. In diesem Dokument hatte sich die Staatsministerin ebenso euphorisch über die Verdienste der NBH geäußert, und Englmann trug diesen Text nun vor: Dreißig Jahre nach Gründung der Nachbarschaftshilfe im März 1974 habe sich die Gesellschaft in demographischer Hinsicht stark verändert. "Die Gesellschaft wird älter, sie ergraut." Einrichtungen wie die Nachbarschaftshilfe hätten diese Zeichen der Zeit erkannt und mit "moderner Seniorenpolitik und maßgeschneiderten Angeboten" aufgegriffen.<P>Musik in den Ohren von Marie Luise Birkner, die seit zwölf Jahren im Vorstand der NBH sitzt und seit sechs Jahren als Vorsitzende amtiert. "Das Leben ist schön", erwählte Birkner in einer erfrischend kurzen Ansprache als Motto des Tages. Diese Tatsache werde leider allzu leicht vergessen. Ebenso schnell gerate in Vergessenheit, dass das Leben bei allem Schönen nicht immer einfach ist. "In Tagen, da es sich schwieriger lebt, sind wir für Sie da!"<P>Anbauten für das Betreute Wohnen <P>Englmann hatte der Vorsitzenden zuvor einen Scheck über 300 Euro überreicht. "So ganz mit leeren Händen mag ich dann auch nicht kommen." Später versprach er noch, die vom "Betreuten Wohnen" gewünschten Anbauten noch in diesem Herbst zu realisieren. Das Seniorenpflegeheim dürfe ebenfalls ab Herbst, spätestens im Frühjahr 2004, damit rechnen, "dass wir weiter bauen". Und die Mutter-Kind-Gruppe wird trotz knapper Kassen wohl auf das ersehnte Spielgerät für den eigenen Spielplatz spekulieren. Englmann versprach, sich in diesem Sinne zu verwenden. Denn: "Die Nachbarschaftshilfe ist aus unseren beiden Orten, Aschheim und Dornach, nicht mehr wegzudenken."an<P>

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