Daniel Küblböck: Exklusiv! Oberstaatsanwalt nennt traurige Details zu Überwachungsvideo

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Jahrzehnte im Dienst behinderter Menschen

- Pater-Rupert-Mayer-Medaille als Dank

Unterföhring (ikr) - Im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung hat der Katholikenrat der Region München zwei Frauen und einen Mann mit der Pater-Rupert-Mayer-Medaille ausgezeichnet, die sich seit vielen Jahren für behinderte Menschen engagieren: Geehrt wurden Silvia Görres aus Unterföhring, Margarethe Spitzweg aus Unterhaching und Franz Ludwig Schachtner aus Gauting. Die seit 1987 in Erinnerung an den populären Jesuitenpater Rupert Mayer und sein soziales Wirken in München vergebene Auszeichnung überreichte gestern der Vorsitzende des Katholikenrates, Uwe Karrer. Beim traditionellen Jahresempfang des Katholikenrates zum Bennofest im Alten Rathaussaal sagte er, am wichtigsten sei es, "die Barriere in den Köpfen" abzubauen, die nach wie vor bei vielen Menschen gegenüber Behinderten vorhanden sei.

Silvia Görres, Mutter von zwei Kindern mit Down-Syndrom, ist Mitbegründerin der Münchner Lebenshilfe. Sie war viele Jahre Vorsitzende dieses Vereins im Dienste behinderter Menschen. Die Münchner Lebenshilfe mit ihren heilpädagogischen Einrichtungen, Werkstätten und Wohnungen geht auf die Initiative von Görres zurück. Gerlinde Engelmann, eine Mitstreiterin in der Lebenshilfe München, sagte in ihrer Laudatio, sie habe dabei mitgewirkt, dass geistig behinderte Menschen heute besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen könnten als dies bei Gründung des Vereins vor 30 Jahren noch der Fall war.

Die Religionspädagogin Spitzweg wurde für ihre Jahrzehnte lange Arbeit in der Glaubensvermittlung an Sonderschulen und für ihr ehrenamtliches Engagement in der Behindertenseelsorge geehrt. Franz Ludwig Schachtner erhielt die Medaille für sein Engagement als Mitbegründer und künstlerischer Leiter der "Blinden Musiker München".

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