Jubiläums-Klassentreffen 60 Jahre nach der Einschulung

Garching - 60 Jahre nach ihrer Einschulung in Garching hat Walli Köhler-Schössler ihre ehemaligen Mitschüler wieder zusammengeführt.

So schön war das Jubiläums-Klassentreffen, dass bereits über eine Neuauflage diskutiert wird. So in vier Jahren, wenn alle 70 werden. „Wir werden sehen“, sagt Walli Köhler-Schössler. Aber sie klingt nicht abgeneigt, wenn man sie schwärmen hört vom Klassentreffen 2009. „Es haben sich soviele Kontakte wieder ergeben – einfach schön!“

Am Rathaus hatten sich die Ehemaligen versammelt am Tag des Klassentreffens. Stadtrat Dietmar Gruchmann nahm sie mit zu einem Rundgang durch die Innenstadt und informierte über kommunalpolitische Ereignisse und Planungen. „Nicht nur für die Mitschüler, die Garching verlassen hatten, waren diese eineinhalb Stunden sehr aufschlussreich und interessant“, sagt Walli Köhler-Schössler.

Am Kirchenfriedhof besuchte die Gruppe das Grab ihres ehemaligen ersten Lehrers, Leopold Riedl, bei dem sie vier Jahre Unterricht hatten. Der ehemalige Mitschüler Martin Neuhauser, Rektor im Mutterhaus der Steyler Mission in St. Augustin, zelebrierte in St. Katharina Garching einen Gottesdienst. In die Gebete schloss er die verstorbenen Mitschüler Erika Gelfert, Anton Schöpf und Josef Schreiber ein, ebenso die verstorbenen Lehrer Leopold Riedl, Franz Feiner, Irmgard Rosenberger und Pfarrer Johann Herrmann.

Dass Irmgard Rosenberger nicht mehr lebt, hatten viele erst an diesem Tag von Walli Köhler-Schössler erfahren und betroffen reagiert. Die erklärte Lieblingslehrerin vor allem der Mädchen wurde 84 Jahre alt, lebte bis zum 14. April im Pflegeheim St. Gisela in Gräfelfing.

Nach der Messe feierten die ehemaligen Klassenkameraden im Hotel-Gasthof „Jagerhof“ in Hochbrück. Auch Pfarrer Bodo Windolf stieß dazu. Die ehemaligen Lehrerinnen Erna Pietsch und Paula Kreuzer (geb. Popp) hatten aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Anneliese Probst trug ein selbstverfasstes Gedicht vor, und so gut hat es allen gefallen im alten Kreis und bei den Wirstleuten Fritz und Fatima, dass sich erst gegen 23.30 Uhr die letzten Lebewohl sagten. Und Auf Wiedersehen. Vielleicht schon in vier Jahren.

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