Jugendtreff in Riemerling gut angenommen

- VON WOLFGANG ROTZSCHE Hohenbrunn - Sehr zufrieden zeigt sich der Arbeitskreis III - Jugend und Gemeinschaft - der Agenda 21 in Hohenbrunn mit dem bisherigen Betrieb des Jugendtreffs in Riemerling. Seit Oktober 2005 haben die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Räume in der Georg-Kerschensteiner-Straße 3 montags zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet. Ehrenamtlich betreuen Elisabeth Myrus und Julia Mumme den Treffpunkt. Mumme legte dem Hohenbrunner Gemeinderat jetzt einen Zwischenbericht vor, der sehr positiv ausfiel.<BR>

<P>Woche für Woche verzeichnet das Treff eine regelmäßige "Stammkundschaft" von rund 15 Teenies. Je nach Termin haben die Ehrenamtlichen auch schon 25 Jugendliche begrüßt. Mager fiel die Resonanz hingegen bei Jugendlichen ab 14 Jahren aus. Für diese Zielgruppe wurde das Angebot vorerst eingestellt. Mumme erklärte, dass zeitliche Überschneidungen ein Problem seien, weshalb einige Jugendliche montags nicht kommen könnten. Das jetzige Fernbleiben ist sicherlich kein Indikator für keinen Bedarf", so die Betreuerin.<P>Vielmehr könne sie und ihre Kollegin eben nur den Montagnachmittag abdecken. Die Kinder würden sich auf jeden neuen Treff freuen. Positiv sei auch die Anerkennung durch die Eltern.<P>Die Angebotsvielfalt resultiert aus einer Umfrage, die von der Agenda unternommen worden ist, um gezielt auf die Wünsche der Zehn- bis 13-jährigen einzugehen. Am vergangenen Montag wurde Faschingsdekoration gebastelt, am kommenden Montag steigt dann eine Faschingsparty mit Kickerturnier. Für den März ist vorgesehen, Wandbilder für den Jugendtreff zu gestalten.<P>Aufgrund des ehrenamtlichen Einsatzes können die Kosten sehr gering gehalten werden. Die Grundausstattung wurde durch die Gemeinde und mithilfe von Spenden finanziert. Laufende Kosten werden ebenso über Spendengelder abgedeckt. Diese wird Hans Kotter (CSU) noch aufstocken, um das finanzielle Bett auszubauen.<P>Mumme bat das Gremium, den Riemerlinger Jugendtreff künftig in der Gemeindeplanung zu berücksichtigen. Bis Ende des Schuljahres würden sie die Aufgabe Ausbau des Angebots gemeinsam mit KJR weiterhin ehrenamtlich übernehmen. Dann solle jedoch überlegt werden, eine hauptamtliche Kraft mit der Betreuung zu beauftragen. Bürgermeister Franz Zannoth (parteilos) erklärte, er habe diesbezüglich schon mit dem Leiter des Hohenbrunner Jugendtreffs, Peter Pfadt, gesprochen. Mit dem Kreisjugendring (KJR) München-Land soll abgeklärt werden, wie ein Ausbau des Jugendangebots realisiert werden könne. Auch für den Riemerlinger Treffpunkt ist die Finanzierung einer halben Stelle angedacht. Die entsprechende Entscheidung wird der Gemeinderat noch zu treffen haben.<P>

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