Seit Jahrzehnten im Dienst der Allgemeinheit: Für langjährige Mitgliedschaft werden bei der Hauptversammlung (v. l.) Wolfgang Ring (30 Jahre), Wilhelm Lange (60), Christoph Hanrieder und Peter Axenbeck (beide 30) geehrt. Foto: Bollig

Junge Floriansjünger "lechzen" nach Übungen

Unterföhring - Für die Unterföhringer Feuerwehr war das Jahr 2008 ein ruhiges. 340 Einsätze, 37 weniger als 2007, haben die 84 Aktiven hinter sich gebracht und dabei 2565 Einsatzstunden geleistet.

Die Schwerpunkte lagen eher darauf, Ausrüstung und Fuhrpark auf den neuesten Stand zu bringen sowie das Feuerwehrmuseum an der Münchner Straße zu sanieren und einzuräumen.

Auch wenn es ein ruhiges Jahr war, hat man in Unterföhring vorgesorgt: Mittlerweile sei die Wehr so ausgestattet, dass sie für die nächsten zehn bis 15 Jahre die ganze Palette der Einsätze in und um Unterföhring abdecken könne, sagte Kommandant Alois Riederer bei der Jahreshauptversammlung.

Auch Uwe Klamt, Verantwortlicher für den First Responder, hatte nichts Spektakuläres zu berichten. Seine 23 Aktiven hätten 95 Einsätze gefahren, das liege im Bereich des Üblichen.

Was den Nachwuchs angeht, mahnte Kassier Thomas Pöschl. Die Aktiven seien im Durchschnitt schon 32 Jahre alt. Immerhin seien drei Jungfeuerwehrleute im Jahr 2008 volljährig geworden und in den aktiven Dienst gewechselt. Die neun, die derzeit die Jugend in Unterföhring stellen, hätten vergangenes Jahr 23 Übungen abgehalten. Nicht etwa, weil sie es mussten, sondern weil sie immer nach noch einer Übung „gelechzt“ hätten.

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