Kandidatur im zweiten Anlauf

- Putzbrunn (sti) - Das letzte Wort hat zwar noch der Wahlausschuss, doch dürfte einer Kandidatur von Florian Schramm für die Freien Wähler (FWG) in Putzbrunn bei den Bürgermeisterwahlen am 12. März nun nichts mehr im Wege stehen.<BR>

Die FWG musste aufgrund eines Formfehlers die Wahl ihres Bürgermeisterkandidaten wiederholen (wir berichteten). Im November hatten sie ihren Ortsvorsitzenden Schramm einstimmig in offener Abstimmung gewählt. Und da lag der Fehler: Die Abstimmung muss nach dem Bayerischen Wahlgesetz geheim erfolgen. Dies holten die 19 anwesenden Mitglieder nun nach, Schramm wurde einstimmig nominiert.<P>Der Bürgermeisterkandidat nutzte die Gelegenheit, seine Ziele darzulegen. Als Chef der Verwaltung möchte er nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung delegieren. Für die Putzbrunner will er ein Bürgermeister "zum Anfassen" sein, der die Gemeinde nicht nur aus dem Chefsessel im Rathaus regieren, sondern auf öffentliche Präsenz setzen will.<P>Offen ließ er seine Position in der Frage Verlegung des Autobahnanschlusses. Wichtig ist für Schramm, die Verkehrssituation als Ganzes zu betrachten. Bei der Neugestaltung des Ortskerns warnt er davor, den Verkehr völlig zu verbannen, da die Geschäfte so vom Aussterben bedroht ist. Eine umfangreiche Nahversorgung ist für ihn aber unverzichtbar. Mehr in den Mittelpunkt der Politik müssen nach Ansicht des FWG-Kandidaten die Interessen der jüngeren und älteren Generation rücken.<P>Schramm, der in der seiner Freizeit gerne radelt und walkt, verspricht einen sachlichen und fairen Wahlkampf, und wünscht sich auch im Gemeinderat mehr Sachlichkeit. Lebhaft diskutiert wurde von den Mitgliedern der Vorschlag der CSU, die Ottobrunner Ottostraße bis nach Putzbrunn zu verlängern. Schramm hält von dieser Idee nicht viel.<P>

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