Hammer um CDU-Vorsitz: Laschet überrascht Merz mit Ankündigung - Spahn-Pläne wohl klar

Hammer um CDU-Vorsitz: Laschet überrascht Merz mit Ankündigung - Spahn-Pläne wohl klar

Erster Besuch

Kanzlerin Angela Merkel kommt nach Garching

Garching – Angela Merkel kommt nach Garching: Erstmals seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2005 stattet die Bundeskanzlerin der Universitätsstadt am kommenden Freitag einen Besuch ab. Die Garchinger Bürger jedoch werden die Regierungschefin wohl kaum zu Gesicht bekommen: Auf Angela Merkels Programm steht lediglich ein nicht-öffentlicher Rundgang durch das Gründerzentrum der TU München, die sogenannte UnternehmerTUM, auf dem Garchinger Forschungscampus.

Die BMW-Erbin Susanne Klatten, Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende der UnternehmerTUM, habe die Bundeskanzlerin eingeladen, sagt Sabine Hansky, Pressesprecherin dieser Institution. „Ihr Besuch unterstreicht die Bedeutung, die Angela Merkel dem Thema Gründung und Startups zumisst.“ Jedes Jahr begleitet die UnternehmerTUM rund 50 Firmen bei der Gründung; an ihren Seminaren und Vorlesungen nehmen etwa 1000 Studenten teil.

Vor wenigen Monaten hat das Institut seine neue Heimat bezogen: Das 6100 Quadratmeter große Entrepreneurship Centre im Nordwesten des Garchinger Forschungsgeländes. Dort wird Angela Merkel am Freitag gegen 12.30 Uhr erwartet, nachdem sie am Vormittag eine Schule im niederbayerischen Buch am Erlbach besucht hat. 

Nach einem Fototermin trifft sich die Kanzlerin hinter verschlossenen Türen zu einem Gespräch mit mehreren Firmengründern. Unter anderem seien Vertreter der Unternehmen Flixbus (Fernbusse), fos4X (faseroptische Messtechnik) und Navvis (Navigation in Innenräumen) eingeladen worden, sagt Sabine Hansky; allesamt Startups, die von der UnternehmerTUM gefördert wurden.

Im Anschluss besuchen Angela Merkel, Susanne Klatten und der Geschäftsführer des Instituts, Helmut Schönenberger, den sogenannten „Makerspace“, das Herzstück des neuen Entrepreneurship Centre. In dieser 1500 Quadratmeter großen Hightech-Werkstatt können Jungunternehmer ihre Ideen ausprobieren und an Prototypen arbeiten. Nach einem abschließenden Pressestatement verabschiedet sich die Kanzlerin am frühen Nachmittag aus Garching. Für Angela Merkel ist es laut Angaben der Stadt und eines TU-Sprechers der erste Besuch als Kanzlerin auf dem Forschungscampus und in Garching überhaupt. Die zuständige Polizeiinspektion in Oberschleißheim hat bereits Erfahrungen mit der Regierungschefin. So traf Angela Merkel 2009 den damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew im Schloss Schleißheim. Im selben Jahr war die Kanzlerin Ehrengast beim Lohhofer Volksfest.

Da diesmal jedoch kein öffentlicher Auftritt anberaumt ist, hält sich die Belastung für die Polizeiinspektion in Grenzen, sagt deren Leiter Heinz Eckmüller. Details zum Einsatz will er nicht verraten. Nur so viel: „Wir sind natürlich involviert, aber der Aufwand ist für uns relativ gering. Die Bundeskanzlerin hat ja auch ihre eigenen Personenschützer.“ Ohnehin vermutet Eckmüller: „Ich gehe davon aus, dass die Garchinger Bürger gar nicht viel von dem Besuch mitkriegen werden."ps

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Im Landkreis München: Supermarkt-Kunde sieht Toffifee-Chaos - und zückt Handykamera
Kurioses Toffifee-Chaos mitten in einem Supermarkt im Landkreis München. Ein Jodel-User hat jetzt ein Bild aus einem Supermarkt geteilt.
Im Landkreis München: Supermarkt-Kunde sieht Toffifee-Chaos - und zückt Handykamera
Auf der A8: 70-Jähriger rauscht betrunken in das Heck eines Audi
Betrunken hat sich ein 70-Jähriger am Montagabend hinters Steuer gesetzt und auf der A8 nahe Brunnthal einen heftigen Auffahrunfall verursacht. 
Auf der A8: 70-Jähriger rauscht betrunken in das Heck eines Audi
Grasbrunn lässt die Finger von der Nahwärme
Ein Blockheizkraftwerk im Neubaugebiet in der Ortsmitte - das hätte die SPD Grasbrunn gerne wenigstens geprüft. Doch dafür fand sie keine Mehrheit.
Grasbrunn lässt die Finger von der Nahwärme
Rund 350 Betroffene: Netzwerk soll Obdachlosen im Landkreis helfen
Die meisten Gemeinden im Landkreis München hatten bisher keinen geordneten Plan, wie sie obdachlos gewordene Menschen unterbringen.  Das soll sich jetzt ändern. 
Rund 350 Betroffene: Netzwerk soll Obdachlosen im Landkreis helfen

Kommentare