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Freundliche Holzfront statt grauer Fassade: Den Schülern gefällt ihre neue Grundschule in Ottobrunn.

Grundschule Albert-Schweizer-Straße

Liebe auf den ersten Blick

Ottobrunn - Kinder, Eltern und Lehrer sind begeistert von der rundum sanierten Grundschule an der Albert-Schweitzer-Straße in Ottobrunn.

Den Schülern gefällt sie, ihr neue Schule. Das ist schon mal wichtig. Laut lachend laufen sie schon wieder über den Pausenhof, spielen Fangen und Verstecken. Von Anpassungsschwierigkeiten keine Spur. Den Baufahrzeugen und -zäunen wird keine Beachtung geschenkt. Die Grundschüler fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen Heimat. 

Zwei Jahre lang wurde die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße in Ottobrunn grundsaniert. Seit Anfang des Schuljahres ist das alte, neue Heim nun wieder in Betrieb. Nun wurde die Schule nun von den Pfarrern Markus Moderegger (katholischer Pfarrverband Ottobrunn) und Stefanie Wist (evangelisch-lutherische Michaelskirche) gesegnet. Eines fiel dabei sofort auf: Mit dem altem, Plattenbau-ähnlichem Gebäude hat das Neue nichts mehr gemein.

 Die triste, graue Fassade ersetzt nun eine freundlichere, mit Grüntönen gemischte Holzfront. Auch der alte, modrige Keller musste weichen. An seine Stelle traten neue Aufenthaltsräume und eine Mensa, die durch den angeschlossenen Lichthof auch im Freien genutzt werden können. Das Gebäude wirkt insgesamt einladender.

 Viele der 250 Schülerinnen und Schüler kannten bisher nur das alte Gebäude oder den großen Container, in dem der Unterricht bis zum vergangenen Sommer stattgefunden hat. „Das war natürlich ein großes Abenteuer, bei dem es immer wieder etwas zu entdecken gab“, erzählt Rektorin Silvia Witti von der Zeit im „kuscheligen Container“. „Hier fühlen wir uns aber alle schon viel wohler.“ 

Unterstrichen wurde diese Aussage von einem lauten „Ja“ der Kinder, die die Gäste mit einem Lied in ihrer neuen Schule willkommen hießen. Über 150 Schüler und Eltern kamen zur Segnung in die nagelneue Turnhalle – einem „wahren Schmuckstück“, wie Witti freudig hervorhob. Man merkte allen Anwesenden und besonders den Verantwortlichen an, wie glücklich sie mit dem Ergebnis sind. „Es ist wirklich toll hier“, sagt Konrektorin Verena Engelhardt. „Und die Schüler und Lehrer sind alle froh, dass die Zeit des Baulärms, des Bauschutts und des Ein- und Auspackens von Kisten endlich vorbei ist.“ 

Und auch die Eltern zeigten sich zufrieden mit dem Resultat des pünktlich fertiggestellten Projekts. „Mein Sohn liebt es hier. Er ist überglücklich“, erzählt Magdalena Hennicke, Mutter des siebenährigen Jakob, der die zweite Klasse besucht. „Die Schüler haben hier einen tollen Pausenhof und generell eine tolle Atmosphäre.“ 

Ganz fertig ist der neue Komplex allerdings noch nicht. Hier und da wird noch geschraubt und nachgebessert. Bauteil B, geplant als Kinderhaus, befindet sich noch im Bau. Aber auch da ist sich Schulleiterin Silvia Witti sicher, werden „alle offenen Posten, wie bisher auch, zu einem guten Ende gebracht".

Florian Prommer

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