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Symbolkraft: Der kleine Stein, den die Buben ablegen, steht für einen ökologischen Vorsatz.

An der Realschule

Kinder in Ismaning lernen Umweltschutz

smaning – Umweltschutz und Nachhaltigkeit standen auf dem interaktiven Programm, mit dem sich die gebundene Ganztagsklasse in der 5. Jahrgangsstufe der Ismaninger Realschule einen ganzen Vormittag lang beschäftigt hat. Der Wunsch nach diesem Thema kam von der Klasse selbst.

In Kooperation mit dem Kreisjugendring (KJR), dort mit dem Naturerlebniszentrum Pullach und der örtlichen Jugendfreizeitstätte ZAP, war die Veranstaltung schließlich organisiert worden, meldet Astrid Hummeltenberg vom ZAP. Unter dem Motto „Geht’s noch? Schneller, höher, nachhaltig“ hatte Mareike Melain, Bildungsreferentin im Naturerlebniszentrum Pullach, ein vielseitiges Programm entworfen, mit dem die Schulkinder spielerisch ihr Wissen erweitern konnten. 

Zunächst balancierte die Klasse gemeinsam eine Erdkugel auf einem Schwungtuch, symbolisch für die Erde, mit der sorgsam umzugehen ist. In der Auseinandersetzung mit Fragen zum eigenen ökologischen Verhalten und einem Parcours mit 30 Aufgaben, wurden Information etwa zu den Bereichen Ernährung, Natur, Klima und Energie und Gerechtigkeit vermittelt.

Bei einem Geschicklichkeitsspiel formulierten alle Beteiligten abschließend einen Satz für ihre ökologische Zukunft: Fahrradfahren und sich weniger im Auto kutschieren lassen, das wollten viele der Kinder. Mehrwegflaschen benutzen, Müll trennen und regionale Produkte essen fanden sie auch wichtig. „Ich schmeiße mein altes Handy nicht einfach weg, sondern kümmere mich darum, dass Teile wieder verwertet können“, sagte Jasmin (11). 

Klassenleiterin Sabine Geier wird die wieder aufgreifen damit der Themenbereich Nachhaltigkeit auch nachhaltig bleibt.

Schulleiter Johann Wolfgang Robl unterstützt diese Lernformen gerade im gebundenen Ganztagszweig der Schule besonders. „Da haben wir die Zeit für weitere Lernmethoden.“ Das Thema selbst findet er brandaktuell: „Die Kinder von heute, sind, wenn das Umsteuern nicht gelingt, die Leidtragenden von morgen.“ Entsprechend früh müsse man die Schüler für diese Themen sensibilisieren, meldet Hummeltenberg. 

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