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Nach dem Scherbenmeer: Seewirt Hartl hofft auf Wachdienst am Fidschi

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Ausgestorben: der Biergarten am Heimstettener See. In der Nacht auf Pfingstsamstag hatten Unbekannte dort ein Scherbenmeer hinterlassen.  Fpto: mic
Ausgestorben: der Biergarten am Heimstettener See. In der Nacht auf Pfingstsamstag hatten Unbekannte dort ein Scherbenmeer hinterlassen. Fpto: mic

Kirchheim - Zeugen, die etwas beobachtet haben, gibt es bislang noch nicht - dennoch blickt Christian Hartl, Wirt des Biergartens am Heimstettener See, wieder zuversichtlicher auf die kommende Freiluft-Saison.

Wie berichtet, hatten Unbekannte in der Nacht auf Pfingstsamstag rund 50 Flaschen in seinem Biergarten zerbrochen, dazu eine Scheibe eingetreten und Außenlampen zerstört. Hartl und seine Mitarbeiter waren mehrere Stunden mit Aufräumen beschäftigt.

Der Wirt, der Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat, bekommt Unterstützung vom Landratsamt. Die Kreisbehörde ist Eigentümerin des „Erholungsgebiets Heimstettener See“. Sie hat einen Wachdienst engagiert, der dafür sorgen soll, dass die geltenden Regeln eingehalten werden.

Mitarbeiter dieses Wachdiensts darf Hartl nun kontaktieren, „sobald ich sehe, dass da etwas im Gange ist“. Seit 1970 betreibt seine Familie die Gastwirtschaft am Heimstettener See, der im Volksmund „Fidschi“ genannt wir: „Da merkt man immer schon, dass wieder was kommt, wenn sich gegen 17 oder 18 Uhr viele Jugendliche sammeln.“ Im Schulterschluss mit Wachdienst und Landratsamt hofft der Wirt, die Zerstörungswut der Jugendlichen einbremsen zu können. Noch gab es nicht viele warme Tage, die zu einem langen Biergarten- und Badetag eingeladen hätten - doch wenn der Sommer kommt, sollen die Probleme weitgehend gelöst sein. „Wenn man jetzt nicht einschreitet, verliert man ganz.“ soh

Die ganze Geschichte: Am Freitag im Münchner Merkur, Ausgabe München-Land Nord.

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