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Hoaschdenger Kegelclub baut um

Maibaumstüberl zieht im Bürgerhaus ein

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Dass der Zusammenhalt im Verein groß ist, haben die Männer des Hoaschdenger Kegelclubs bereits im vergangenen Jahr bewiesen. Sie legten ein grandioses Festjahr zum 50-jährigen Bestehen hin, das in ein dreitägiges Festwochenende im August mündete. Auch heuer lassen sie in ihren Aktivitäten nicht nach, schließlich stellen sie dieses Jahr in Heimstetten den Maibaum auf. 

Am Samstag, 2. April, kommt der von Gemeinderat Josef Dirl gestiftete Baum, der bereits geschlagen und geschöpst ist, nach Heimstetten, und muss dann bis zum Aufstellen bewacht werden. „In den ganzen 50 Jahren ist uns noch nie einer gestohlen worden, und das soll auch so bleiben“, erzählt Kegelclub- Vorsitzender Benedikt Mayr. Für die gut vierwöchige Maibaumwache haben die Hoaschdenger im Nebenraum des Bürgerhauses in der Feldkirchner Straße eine geeignete Wachstube gefunden. Der 130 Quadratmeter große Raum, eine ehemalige Stallung, wird nun umgebaut zu einem gemütlichen Stüberl.

 Eine nichttragende Trennwand haben sie herausgerissen, Schäden im Mauerwerk verputzt und dann die Wände neu gestrichen, zudem eine Holz-Theke eingebaut. Der in lange Holzlatten zersägte alte Maibaum wird gerade zum Tisch umfunktioniert. Die Lampen sind installiert, alte Sauerkrautdosen hängen als Lampenschirme an den Wänden. Im Freien soll noch ein kleiner Biergarten entstehen. In die Verbindungsräume zum Hauptgebäude, eine seit langem leer stehende Wohnung, werden gerade noch eine Küche und Toiletten installiert. 

Eine Woche hat der Kegelclub intern die Idee diskutiert, im Bürgerhaus eine Wachstube einzurichten. Dann ist eine Abordnung mit den Plänen ins Rathaus marschiert. „Wir haben viele Handwerker in unseren Reihen, Maurer, Elektriker, Installateure und Landwirte, wir waren uns sicher, dass wir das packen“, erzählt Benedikt Mayr. Die Zwischennutzung der Räume hat Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) gern ermöglicht, der selbst Mitglied bei den Hoaschdengern ist. „Diese Aktion ist genau das, was ich für das Bürgerhaus haben wollte. Bürger engagieren sich für den Erhalt des Hauses und füllen es mit Leben“, sagt Böltl. Eine befristete Nutzungsvereinbarung sichert den rechtlichen Rahmen. 

Gut 700 Mannstunden haben die Hoaschdenger bereits investiert, im Zwei-Schicht Betrieb wird an der „Baustelle Maibaumstüberl“ gearbeitet. Ab 2. April ist dann jeden Tag ab 18 Uhr etwas geboten: Schnitzel-, Fisch- oder Kesselfleischessen sollen dem Wachdienst die Zeit verkürzen und auch die Bevölkerung in die gute Stube locken.

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