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Machen Werbung für die Karte: (v.l.) Christian Freund (Leiter Soziales), Radojka Micanovic (Schreibwaren Fortuna), Adriana Halasova mit Alex, Bürgermeister Maximilian Böltl und Wirtschaftsförderin Patricia Klammt.

Rabatt-Karte

Familien sparen beim Einkauf in Kirchheim

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Kirchheim – Selbst ausgedacht und auch selbst gemacht ist die neue Kirchheimer Familienkarte. Sie hat die Größe einer Visitenkarte und ihre Farben sind blau, grün, gelb und rot. Sie schaut nicht nur nett aus, sondern bringt zweierlei Nutzen: Familien können so von Vergünstigungen beim Einkauf in Geschäften vor Ort profitieren. Diese wiederum haben dadurch ein Instrument der Kundenbindung an der Hand.

18 Geschäfte aus Wirtschaft, Handel, Gastronomie,aber auch Freizeiteinrichtungen haben sich dem Projekt Familienkarte angeschlossen. Sie haben eine „große Version“ der Karte im A3-Format künftig im Schaufenster hängen und zeigen damit, dass Familien hier sparen können. 

Bisher machen 18 Anbieter mit

Geht es nach Kirchheims Wirtschaftsförderin Patricia Klammt und auch Sozialreferent Christian Freund, die die Familienkarte auf den Weg gebracht haben, soll der Pool an Firmen rasch weiter wachsen. „Wir werden die Liste der Firmen ständig auf unserer Website aktualisieren“, so Freund, schließlich sei die Karte ja erst wenige Tage alt. 

Das Angebot richtet sich an Eltern und Großeltern mit Wohnsitz in der Gemeinde Kirchheim mit mindestens einem Kind oder Enkelkind unter 18 Jahren. Wer diese Kriterien erfüllt, kann die Karte online oder persönlich im Rathaus beantragen. 

„Die Karte ist ein weiterer Baustein der Familiengemeinde“, betonte Bürgermeister Maximilian Böltl, „die sich hoffentlich ebenso gut bewährt wie die Gemeinde-Gutscheinkarte mit mittlerweile über 50 beteiligten Firmen.“ Bis Ende 2017 ist die Familienkarte noch in einer Pilotphase.

Adriana Halasova ist die erste Nutzerin

Für die erste Nutzerin, Adriana Halasova mit ihren drei Monate und dreieinhalb Jahre alten Söhnen ist die Karte eine gute Idee, für die sie sehr dankbar ist. „Schön, dass man in der Gemeinde etwas für uns Familien tut!“ Radojka Micanovic ist mit ihrem Schreibwarengeschäft dabei und bietet Rabatte auf Schulbedarf. „Für mich ist das ganz klar ein Zeichen an meine bestehenden und potentiellen Kunden, dass sie sich nicht in Einkaufszentren in der Stadt eindecken müssen. Meine Preise und auch mein Angebot ist ebenbürtig.“

Sie spricht damit genau den Punkt an, den sich Böltl und Klammt wünschen: Die Förderung des heimischen Einzelhandels. „Für neu zuziehende Familien ist die Karte eine sehr gute Möglichkeit sich zu informieren, was es eigentlich alles in der Gemeinde gibt und was die Firmen und Dienstleister für ein breites Angebot haben“, betonte Böltl.

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